Passend zur fünften Jahreszeit hatten die Übungsleiterinnen der LSG-Kleinkindergruppe, Jutta Rumpf, Leoni Blumentrath und Kaja Hepp, eine närrische Stunde vorbereitet. Alle erschienen verkleidet und hatten jede Menge Spaß beim lustigen Treiben in der Selterser Sporthalle. Los ging es beim Stopptanz mit dem Gute-Laune-Lied „Wir haben oben gute Laune, unten gute Laune, vorne gute Laune, hinten gute Laune...“ und es folgten die üblichen Stimmungsklassiker, zu denen sich die Kinder bewegten. Spiele mit bunten Luftballons durften natürlich auch nicht fehlen. Zum Abschluss gab es für alle eine Süßigkeit zum Naschen. Die Kinder waren begeistert von dieser besonderen Stunde.

Diesmal wurde die Winterlaufserie der LG Dornburg in Frickhofen eröffnet. Sie wird in diesem Jahr bereits zum 35. Mal ausgetragen. Mehr als 260 Läufer*innen waren auf den verschiedenen Strecken am Start. Angeboten wurden 500 m für Bambini, 1000 m für die Schülerklassen sowie 5 km und 10 km für Jugendliche und Erwachsene.

Mit dabei über 1000 m der W13 war LSG-Schülerin Marta Litzinger aus Eisenbach. Sie bewältigte die asphaltierte Strecke in erfreulichen 4:19 min und holte sich damit überlegen den Sieg. Am 21.02. wird die Serie in Langendernbach fortgesetzt und findet am 07.03. ihren Abschluss in Wilsenroth.
Unter den mehr als 650 Sportler*innen bei den Hessischen Hallenmeisterschaften der Jugend U18 sowie der Männer und Frauen in der Leichtathletikhalle Frankfurt-Kalbach waren auch fünf LSG-Athlet*innen. Für die größte Überraschung sorgte „Altmeister“ Sven Medenbach. Der M35-Senior, der als Trainer der Leistungsgruppe fungiert und selbst eigentlich „nur“ noch ein wenig hier mittrainiert, ging seit vielen Jahren wieder einmal über 60 m Hürden der Männer an den Start. Hier müssen fünf Hürden mit einer Höhe von 1,067 m überwunden werden. Sven überraschte sich selbst, als er nach starken 8,40 s als Vierter ins Ziel stürmte und damit die B-Norm für die Deutschen Hallenmeisterschaften der Männer erfüllte. Nach dem Finale fand noch ein Einlagelauf statt. Hier agierte er noch aggressiver, nahm aber die ersten Hürden mit dem Knie mit. Trotzdem verbesserte er sich noch einmal auf 8,39 s.
Auch seine Athletin Milla Nierfeld überzeugte über 60 m Hürden. Im Vorlauf der Frauen gelang ihr ein sehr gutes Rennen. Mit ausgezeichneten 8,96 s blieb sie zum ersten Mal unter der begehrten 9 s-Marke. Das Finale lief nicht optimal für sie, da sie leichte Beschwerden in der Leiste spürte und dadurch das Nachziehbein nicht richtig betätigen konnte. Dennoch erzielte sie mit 9,12 s nochmals eine tolle Zeit und wurde Achte.
Ihre Schwester Lu – erst 15 Jahre alt – startete im Weitsprung bei der älteren U18 und schlug sich klasse. Sie sprang auf 5,08 m und wurde Sechste. Die gleiche Platzierung gelang Jayden Seck im Weitsprung der männlichen Jugend U18. Mit 5,79 m im ersten Versuch schaffte er gleich einen guten Einstieg und blieb nur knapp unter seiner Bestweite von 5,82 m aus der Freiluftsaison. Ihm gelang ein konstanter Wettkampf mit nochmals 5,79 m und am Ende 5,81 m im letzten Durchgang. Allerdings hat er noch Potential, denn zu keinem Zeitpunkt traf der das Brett und verschenkte dadurch jeweils wertvolle Zentimeter. Sein Trainer Sven Medenbach zog als Fazit: „Wenn Jayden das Brett trifft und auch die Landung gut durchzieht, sind locker die 6 m drin!“
Johann Bördner ging im 60 m-Sprint der U18 an den Start und zeigte einen sehr guten Saisoneinstieg. Er verbesserte seine persönliche Bestleistung um mehr als eine Zehntelsekunde auf erfreuliche 7,52 s und qualifizierte sich so für die Zwischenläufe. Hier steigerte er sich ein weiteres Mal auf 7,50 s – und das, obwohl er am Ende zu verkrampft war. Auch er hat also noch Potential. Immerhin hat er mit beiden Resultaten die Qualifikationsleistung für die Süddeutschen Meisterschaften (7,60 s) erfüllt.

Jayden Seck sprang mit erfreulichen 5,81 m auf Platz 6 im Weitsprung der männlichen Jugend U18.
„Das war ein Kraftakt und gleichzeitig hat die Gemeinschaft, die in unserem Vereinsnamen ‚LSG‘ verankert ist, hervorragend funktioniert“, sagte LSG-Vorsitzender Thomas Laux am Sonntagabend. Zwei Tage lang hatte die LSG auf dem alten und neuen Sportplatz Niederselters die Hessischen Winterwurf Meisterschaften ausgerichtet. Mehr als 150 Athlet*innen der Jugend U16, U18 und U20 sowie der Männer und Frauen waren zum Speer-, Hammer- und Diskuswerfen gekommen.

55 Kampfrichter und Helfer hatten für die Herrichtung der Sportanlagen, den Aufbau von Zelten zum Wärmen, reibungslose Wettkämpfe, die Durchführung der Siegerehrungen, Auswertung im Wettkampfbüro und Verpflegung der Sportler, Zuschauer und Helfer gesorgt – darunter etliche Eltern von LSG-Athlet*innen und auch junge Athlet*innen. Gleichzeitig hatten viele helfende Hände im Vorfeld Kuchen, Waffelteig und Laugengebäck vorbereitet. Thomas Laux bedankte sich noch am selben Abend für die große Unterstützung in der Vereinsfamilie. „Ein herzliches Dankeschön geht auch an die DLRG, Mir sein Seldersch und die Eisenbacher Pfadfinder, die uns – ergänzend zu unserem eigenen Equipment – Zelte und einen großen Pavillon zur Verfügung gestellt haben.“


Der LSG-Vorsitzende fuhr fort: „Es war uns außerdem eine große Ehre, dass Bürgermeister Benjamin Zabel und der Erste Beigeordnete der Gemeinde Selters, Georg Horz, sowie die beiden Landtagsabgeordneten Tobias Eckert und Andreas Hofmeister - gleichzeitig stellv. Vorsitzender des Sportkreises Limburg-Weilburg - unsere Veranstaltung besucht und einige Siegerehrungen der besten hessischen Athleten vorgenommen haben. Und dass mit Peter Köth ebenso der Leichtathletikkreis und mit den beiden Geschäftsführern Carsten Ebert und Thorsten Kertz der Hessische Leichtathletik Verband prominent vertreten waren.“

Jule Sahler (re. im linken Bild) sorgte mit ihrem Verpflegungsteam einmal mehr für eine reichhaltige Auswahl an Speisen und Getränken für die Athlet*innen, Zuschauer*innen und Kampfrichter*innen.
Auch sportlich lief es für die LSG hervorragend: gleich am 1. Tag holten die LSG-Schüler*innen 4 Hessenmeistertitel. Der erst 13-jährige Philip Sahler startete in der älteren Klasse M14 und wurde Doppelmeister. Im Diskuswerfen war er mit 27,22 m und im Hammerwerfen mit 25,88 m nicht zu schlagen. Zudem wurde er mit neuer Bestleistung von 30,17 m 5. im Speerwurf.

Philip Sahler wurde Doppelmeister: er holte sich die Hessenmeisterschaft sowohl im Hammer- als auch im Diskuswurf der M14.
Seine Schwester Marie wurde mit bärenstarken 45,35 m Hessenmeisterin im Hammerwurf der W15. Auch ihre Trainingspartnerin Amelie Rumpf wurde ihrer Favoritenrolle gerecht: Sie holte sich überlegen die Hessenmeisterschaft im Hammerwurf der W14 mit neuer persönlicher Bestweite von ausgezeichneten 42,65 m. Beide stehen aktuell auf Platz 2 der deutschen Bestenliste in der W15 bzw. W14.

Marie Sahler holte sich überlegen die Hessenmeisterschaft im Hammerwurf der W15.
Beide starteten zudem im Diskuswurf. Amelie gelang mit 23,77 m eine neue Bestleistung, mit der sie sich die Hess. Vizemeisterschaft in der W14 holte. Marie wurde in der W15 mit 21,94 m Siebte.

Amelie Rumpf wurde mit neuer persönlicher Bestweite Hessenmeisterin im Hammerwurf der W14.
Hanna Schneider sicherte sich mit 27,04 m den 4. Platz und im Speerwerfen mit 24,34 m Platz 7. Amalia Meyer – erst 13 Jahre alt – startete in der älteren W14 und musste daher mit schwereren Wettkampfgeräten antreten. Trotzdem gelang ihr gleich zweimal der 4. Platz: Mit 24,97 m im Hammer- und 22,01 m im Diskuswurf.

Amalia Meyer (oben) und Hanna Schneider wurden jeweils Vierte im Hammer- bzw. Diskuswurf.
Für die beste Leistung bei den Hessischen Winterwurf Meisterschaften sorgte Leia Braunagel von Eintracht Frankfurt im Diskuswerfen der Frauen mit hervorragenden 58,73 m. Sie stellte damit nicht nur einen neuen Platzrekord für den alten Sportplatz auf, sondern sorgte gleichzeitig für eine neue deutsche Jahresbestleistung. Mit Tim Steinfuth von der LG Eppstein-Hornau war ein weiterer Athlet am Start in Niederselters, der derzeit die deutsche Jahresbestenliste anführt. Er schleuderte den 7,25 kg-Hammer auf exzellente 65,48 m und wurde Hessenmeister im Hammerwurf der Männer. Max Baier vom TV Fränkisch-Crumbach hatte tags zuvor den 6 kg-Hammer in der männlichen Jugend U20 auf hervorragende 67,89 m gewuchtet und sich den Sieg geholt.
LSG-Lokalmatadorin Sabine Rumpf überzeugte im Diskuswurf der Frauen mit 44,03 m und Platz 4. Sie hatte viele Jahre lang den Platzrekord im Diskuswurf auf dem alten Sportplatz mit 57,66 m innegehabt, der nun von Leia Braunagel übertroffen worden ist.

Die Siegerehrung im Diskuswurf der Frauen: Leia Braunagel (Eintracht Frankfurt) siegte mit neuem Platzrekord von 58,73 m, für den sie eine Flasche Sekt erhielt. LSG-Diskuswerferin Sabine Rumpf (2. v. re.) wurde mit erfreulichen 44,03 m Vierte.
85 Teilnehmer*innen der weiblichen und männlichen Jugend U16 und U20 fanden sich heute zu den Hessischen Winterwurf Meisterschaften in Niederselters ein und erzielten teils hervorragende Resultate im Speer-, Hammer- und Diskuswurf.

Winterwurffeeling auf dem Wurfplatz in Niederselters, wo das Diskus- und Hammerwerfen ausgetragen wurden.
Für die beste Leistung des Tages sorgte Max Baier vom TV Fränkisch-Crumbach als Hessenmeister im Hammerwurf der U20 mit erstklassigen 67,89 m. Besonders stark besetzt war das Speerwerfen der männlichen Jugend U20. Hier dominierte Nils Dillemuth vom TV Assenheim mit starken 61,60 m. Mit Tim Benjamin Tille (Eintracht Frankfurt, 56,60 m), Clemens Haas (TV Gelnhausen, 56,29 m) und Philipp Groppe (LG Reinhardswald, 52,30 m) gelangen drei weiteren Athleten Würfe jenseits der 50 m-Marke. Den ersten Drei glückte sogar die Qualifikation für die Deutschen Winterwurf Meisterschaften in 2 Wochen in Sindelfingen.

Die Siegerehrung der männlichen Jugend U20 im Speerwerfen.

Große Ehre für die LSG Goldener Grund Selters als Gastgeberin: Bürgermeister Benjamin Zabel (Mitte) und die beiden Landtagsabgeordneten Tobias Eckert (re.) sowie Andreas Hofmeister - gleichzeitig stellvertretender Vorsitzender des Sportkreises Limburg-Weilburg - besuchten die Veranstaltung und nahmen einige Siegerehrungen der besten hessischen Athleten vor.
Mehr als 700 Nachwuchsathlet*innen tummelten sich am vergangenen Wochenende bei den Hessischen Hallenmeisterschaften der Jugend U16 und U20 in der Leichtathletikhalle Frankfurt-Kalbach. Mit dabei waren neun LSG-Athlet*innen.
Herausragend lief es für die beiden Schwestern Lu und Milla Nierfeld. Lu (W15) startete dreimal und wurde jeweils mit der Bronzemedaille belohnt. Sie sprintete die 60 m Hürden im Vorlauf in neuer Bestzeit von 9,54 s und steigerte sich im Finale nochmals auf starke 9,42 s. Dazu flog sie im Dreisprungwettkampf auf hervorragende 10,52 m und erzielte im Weitsprung ebenfalls beachtliche 5,01 m. Im Dreisprung gelang ihr sogar die Qualifikationsweite für die Süddeutschen Meisterschaften der älteren Jugendlichen U18, bei denen sie höher starten darf.

Wurde dreimal mit der Bronzemedaille dekoriert: Lu Nierfeld überzeugte bei den Hessenmeisterschaften über 60 m Hürden ebenso wie im Weit- und Dreisprung.
Viele Steine fielen ihrer Schwester Milla (U20) und deren Trainer Sven Medenbach vom Herzen, als Milla im 60 m Hürdenvorlauf nach 9,06 s ins Ziel sprintete. Nach einigen Stürzen beim Hürdenlauf in der Sommersaison 2025 war das ein sehr wichtiges Erfolgserlebnis. Das i-Tüpfelchen: Milla gelang damit die Qualifikation für die Deutschen Hallenmeisterschaften Ende Februar in Sindelfingen. Sie bestätigte ihre gute Form im Endlauf mit 9,15 s, trotz eines technisch unsauberen Laufes und wurde damit insgesamt 5.
Den 4. Platz sicherte sich Philipp Welcker im Weitsprung der MJU20 mit 5,95 m. Philipp wurde außerdem Sechster im Hochsprung mit 1,75 m. Seinen letzten Versuch über 1,80 m riss er nur knapp und war sehr zufrieden mit dem Wettkampf. Im 60 m-Vorlauf blieb Philipp mit 7,59 s nur knapp über seiner Bestzeit.

Philipp Welcker sprang mit 1,75 m auf Platz 6 im Hochsprung der mJU20.
Auch Hanna Schneider gelang eine Platzierung auf Rang 4. Sie erzielte im Kugelstoßen der W 15 mit 10,36 m eine neue Bestweite. Im 60 m-Vorlauf sprintete sie außerdem in 8,43 so schnell wie noch nie und qualifizierte sich für die Zwischenläufe. Hier bestätigte sie mit 8,46 s ihre gute Form. Leider musste sie aufgrund von Fußproblemen auf den Weitsprung und die 300 m verzichten.
Zum ersten Mal im LSG-Trikot ging Maja Blohm an den Start und landete gleich zweimal auf Rang 5: im Stabhochsprung der W 14 mit exakt 2,00 m sowie im Mehrfachsprung mit starken 14,70 m. Beide Disziplinen absolvierte sie zum allerersten Mal und startete als 13-Jährige in der älteren W14, da Hessische Meisterschaften erst ab diesem Alter angeboten werden.

LSG-Neuzugang Maja Blohm sicherte sich gleich zweimal Rang 5 der W14: hier in Action beim 5er-Mehrfachsprung.
Lotta Herdter (W15) trat über 60 m Hürden an. Sie erwischte einen sehr guten Start und konnte dadurch die 2. Hürde im 3er-Rhythmus angehen. Danach wechselte sie wieder in den 4er-Rhythmus. Mit 10,68 s im Vorlauf verbesserte sie ihre bisherige Bestzeit deutlich.
Pauline Stahl erwischte mit 8,26 s über 60 m der U20 einen guten Einstieg in das neue Jahr. Ihr gelang damit eine neue Bestzeit und sie qualifizierte sich für die Zwischenläufe. Hier bestätigte sie in 8,27 s ihre gute Form
Auch Josy Kargbo startete im 60 m-Sprint der U20. Mit 8,72 s schaffte sie einen soliden Einstieg, blieb aber unter ihren Möglichkeiten.
Pech hatte Amalia Meyer in ihrem ersten Leichtathletikwettkampf für die LSG. Sie ging als 13-Jährige bei der älteren W14 im Kugelstoßen an den Start und versuchte sich zum ersten Mal in einem Wettkampf in der Drehstoßtechnik. Ihr erster Stoß landete deutlich über 8 m, war aber leider ungültig, weil sie etwas nachlässig den Balken berührt hatte. Mit dieser Weite hätte sie unter den besten Acht landen können. Leider lief es danach nicht mehr gut für sie, so dass sie mit 7,27 m deutlich unter ihren Möglichkeiten blieb.
Am kommenden Wochenende stehen in der Leichtathletikhalle in Frankfurt-Kalbach die Hessenmeisterschaften der Frauen und Männer sowie der Jugend U 18 auf dem Programm – wieder mit einem Aufgebot der LSG.
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