DKMS am 8. November - Schule im Goldenen Grund


Der LSG-Lauftreff trifft sich nicht nur jeden Samstag um 16 Uhr am Sportplatz Niederselters, um gemeinsam für eine Stunde aktiv zu sein, sondern nimmt manchmal auch an Laufveranstaltungen teil. So Ende September am 40. Gickel-Waldlauf in Niedernhausen-Engenhahn. Jörg Lennartz und Michael Fassauer gingen hier über die Halbmarathondistanz von 21,1 km an den Start.
„Der Engenhahner Gickel-Waldlauf in Niedernhausen ist ein echter Geheimtipp für Trailrunner und Naturfans. Es erwarten Sie profilierte Distanzen von 1,2 km bis hin zum Halbmarathon über 21,1 km. Die abwechslungsreichen Pfade durch den Taunus fordern ordentlich Krafteinsatz. Laufen Sie fernab vom Autoverkehr durch die herrlichen Herbstwälder und erleben Sie ein tolles Trailrun-Abenteuer mit bester Vereinsbetreuung", so beschreibt laufpix.de die Veranstaltung.
Die Strecke führte vom Sportplatz Engenhahn zum Jagdschloss Platte. Von dort ging es in einem Bogen über den Rheinhöhenweg, über Rassel und Achteck in Richtung Hohe Kanzel und zurück zum Sportplatz Engenhahn.
Jörg und Michael meisterten die abwechslungsreiche Rundstrecke über Waldwege und mit knackigen Steigungen mit Bravour und konnten sich beide in ihren Altersklassen auf dem Podium platzieren: Jörg lief nach 1:58:07,0 h als 2. der M60 über die Ziellinie. Michael erzielte 2:12:06,2 h und wurde 3. der M55. Insgesamt gab es 107 Finisher über die Halbmarathondistanz.

Jörg Lennartz freute sich über seinen 2. Platz im Halbmarathon beim Gickel-Waldlauf in Niedernhausen-Engenhahn.
Harald Diehl war am gleichen Tag in Frankfurt Preungesheim - seiner alten Heimat – beim Preungesheimer Dorflauf über 10 km unterwegs. Insgesamt waren über diese Distanz 126 Läufer*innen am Start. Harald bewältigte die flache und überwiegend asphaltierte Strecke in 1:03:26 h und wurde 6. der M55.
„Egal ob Wettkampfläufer oder gemütlicher Hobbyläufer – der LSG-Lauftreff freut sich über jeden, der samstags in Niederselters mitmacht und gemeinsam die Laufschuhe schnürt“, lädt Lauftreff-Leiterin Silke Lennartz neue Interessenten herzlich zum Mitmachen ein.

Michael Fassauer landete als Dritter der M55 auf dem Siegerpodest beim Gickel-Waldlauf.
Das große Laufspektakel vergangenen Sonntag beim Frankfurt Marathon erlebten auch 14 ganz junge LSG-Nachwuchssportler*innen mit ihrer Trainerin Friederike Schoppe.
Der Frankfurt Marathon bietet dem Laufnachwuchs seit einigen Jahren seine ganz eigene Bühne. Der Mini-Marathon mit einem Zehntel der Marathondistanz gibt Kindern und Jugendlichen zwischen 8 und 17 Jahren bei dem Lauf über 4,2 km die Chance, wie die Großen die riesige Stimmung an der Strecke und die einmalige Gänsehautatmosphäre des Zieleinlaufs über den roten Teppich in die Frankfurter Festhalle zu erleben.
Die Strecke verlief vom Messeturm über die Friedrich-Ebert-Anlage, Mainzer Landstraße, Gallusanlage rund um die Taunusanlage mit Neuer Mainzer Straße und Junghofstraße wieder zurück zur Festhalle.
„Beim Start um 11 Uhr regnete es noch ein wenig, der Wind ließ aber zum Glück nach und am Ende herrschte gutes Laufwetter“, berichtete Friederike Schoppe. „Alle 14 Kinder waren verständlicherweise sehr aufgeregt und gingen schon früh in den Startblock, um möglichst weit vorne zu stehen bei über 2700 teilnehmenden Kindern. Alle blieben zunächst mehr oder weniger zusammen und erreichten so ein starkes Teamergebnis. Alle blieben unter 22 min!“

Die jüngsten Starter waren mit 8 bzw. 9 Jahren (v. li.): Raphael Hörig, Hannes und Oskar Laux sowie Moritz Gottschling.
Allen voran Lars Gottschling (M11), der schnellster LSG-Läufer war. In beachtlichen 18:26 min lief er als 50. der insgesamt 478 Teilnehmer der mJU12 ins Ziel. Nicht weit dahinter folgte Clemens Böcher (M10) nach 18:53 min auf Platz 59 der mJU12. Drittschnellstes LSG-Kind war Lisa Schoppe, die in der jüngsten Altersklasse wJU10 startete. Sie benötigte nur 20:35 min und wurde sensationelle Siebte der 148 Teilnehmerinnen. Die beste Platzierung bei den Jungen gelang Moritz Gottschling (M9), der nach 20:50 min als 31. der mJU10 den roten Teppich in der Festhalle erreichte. 203 Jungen waren in dieser Altersklasse am Start.
Lara Noll (W10) und Lotta Schmidt (W11) liefen nach 20:53 min zeitgleich über die Ziellinie und direkt hinter ihnen Enie Reitz in 20:54 min. Sie wurden 36., 37. und 38. der 338 Mädchen U12.
Zusammen mit Moritz waren drei weitere Jungen in der mJU10 am Start. Auch Hannes Laux (39.) und Raphael Hörig (40.) kamen nach 21:09 min zeitgleich ins Ziel. Oskar Laux folgte nach 21:43 min (50.). Ähnliche Zeiten erzielten Liam Fladung, Jonah Flegler und Felix Isenhardt in der mJU12. Liam lief nach 21:05 min über die Ziellinie, Jonah nach 21:20 min und Felix benötigte 21:43 min. Die älteste im Bunde war Martha Litzinger. Sie lief nach 21:13 min auf dem roten Teppich in der Festhalle ein und wurde 61. der 302 Mädchen U14.
„Einige haben schon kurz nach dem Zieleinlauf gesagt, dass sie nächstes Jahr wieder laufen wollen!“, berichtete Betreuerin Friederike Schoppe. Sie war absolut begeistert von den Leistungen der LSG-Kinder und ihrem starken Abschneiden in der Mainmetropole.
Mit strahlenden Gesichtern und neuen Zielen im Gepäck endete für die LSG-Nachwuchsläufer*innen ein unvergesslicher Tag – voller Erfolg, Teamgeist und der Vorfreude auf viele weitere Läufe.

Erinnerungsfoto vom 43. Frankfurt Marathon: 14 LSG-Kinder waren am Start des Mini-Marathon (ein Zehntel eines Marathon) und wurden von LSG-Trainerin Friederike Schoppe (2. von rechts) betreut.

Am Sonntag gehörte Frankfurt wieder einmal den Läuferinnen und Läufern: Etwa 25.000 Menschen aller Altersgruppen liefen durch die Stadt, allein 13.400 machten sich auf den Weg über die klassische Marathondistanz von 42,195 km. An der Strecke feuerten Zuschauerinnen und Zuschauer sie lautstark an und begleiteten sie auch mit Musik.
Wie schon so oft am letzten Sonntag im Oktober machte sich auch Toni da Conçeicão auf den Weg nach Frankfurt, um dort die große Runde zu laufen. Erstmals war er 2003 in der Mainmetropole angetreten. Ab 2009 war er – mit einer Unterbrechung durch Corona – ununterbrochen als Pacemaker für die Frankfurter Organisatoren am Start.

Erinnerungsfoto von seinem 100. Marathon-Jubiläum: Toni da Conçeicão beim Frankfurt Marathon.
So war der 43. Frankfurt Marathon am gestrigen Sonntag Tonis 17. Marathon in Frankfurt, sein 57. als Pacemaker und sein insgesamt 100. Marathon überhaupt. Eine unglaubliche Geschichte!
Die ersten Kilometer waren für die Teilnehmenden nicht leicht, da einiges an Regen herunterkam und durch die teilweise tiefen Asphaltspuren hohe Pfützen auf der Straße standen, die durchquert werden mussten. Im Laufe des Morgens verbesserte sich das Wetter jedoch glücklicherweise, so dass viele Läuferinnen und Läufer noch mit angenehmeren Bedingungen ins Ziel laufen konnten. Dieses befand sich – wie seit vielen Jahren – wieder auf dem roten Teppich in der stimmungsvollen Frankfurter Festhalle.
Für Toni lief alles routiniert und sauber ab. Er war als Pacemaker für die 3:59 Stunden eingeteilt, hielt diese Zeit exakt ein und konnte somit einer guten Anzahl von Sportlern auf der Runde behilflich sein.
Tonis Fazit: „Auch heute war es wieder ein großartiger Lauftag in Frankfurt! Ich bin sehr, sehr dankbar, dass ich meiner Laufleidenschaft in all den Jahren so gut und gesund nachgehen konnte. An "Marathon 200" verschwende ich keinen Gedanken, aber der 101. ist bereits gebucht!“
Die LSG-Familie gratuliert Toni herzlich zu diesem außergewöhnlichen Meilenstein und wünscht ihm für seine kommenden Läufe weiterhin viel Gesundheit und stets Rückenwind.

Nur drei Wochen nach ihrer Teilnahme am Berlin Marathon in neuer Bestzeit ging Lucija Heun bei der 3. Auflage des Wizz Air Rome Half Marathon by Brooks in der ewigen Stadt über die Halbmarathondistanz von 21,0975 km an den Start.
Die Strecke führte durch das historische Zentrum Roms. 40.000 Läuferinnen und Läufer schlängelten sich ohne Verkehr und im Laufschritt durch die Straßen der italienischen Hauptstadt. „Wir sind stolz, eine einzigartige Strecke im Herzen Roms präsentieren zu können, die es jedem Läufer ermöglicht, in einem Freilichtmuseum zu laufen. Kein anderer Halbmarathon weltweit bietet die Chance, durch die Geschichte zu laufen. Kein Zufall, dass das Event in nur drei Jahren zu einem der wichtigsten Rennen weltweit geworden ist, mit 40.000 Teilnehmern – 80 Prozent davon aus dem Ausland“, beschrieb Stadtrat Alessandro Onorato begeistert die Route. Eine weitere beeindruckende Zahl: 50 Prozent der Teilnehmenden waren Frauen.

Los ging es um 8:00 Uhr vom Viale di Porta Ardeatina, u. a. vorbei am Circus Maximus, der Tiberinsel, der Engelsburg, bevor die Läuferinnen und Läufer in die Via della Conciliazione einbogen, die zum außergewöhnlichen Blick auf den Petersdom einlud. Nach dem Verlassen des Vatikanbereichs führte der Weg nordwärts zum Foro Italico, bevor es dann zurück ging, vorbei an der Piazza del Popolo, der Piazza di Spagna mit der Spanischen Treppe, der Piazza Venezia und vorbei am Forum Romanum bis zur Zielankunft vor der atemberaubenden Kulisse des Kolosseum.
Lucija Heun (W30) genoss den Lauf und zeigte sich gleichzeitig toll in Form. Sie stellte mit 1:36:13 Stunden eine neue persönliche Bestzeit auf. Das bedeutete ein Tempo von durchschnittlich 4:33 min pro Kilometer. „Es war eine sehr schöne Laufstrecke, da man an allen großen Sehenswürdigkeiten vorbeikam. Jedoch war es anspruchsvoll zu laufen mit viel Kopfsteinpflaster und unebenem Grund. Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden. Mein Saisonhöhepunkt war der Berlin Marathon. Für den Halbmarathon in Rom habe ich mich nicht mehr explizit vorbereitet, weil zwischen den Rennen ja nur drei Wochen lagen und ich Regeneration wichtiger fand. Daher freue ich mich umso mehr, dass ich dennoch eine neue Bestzeit aufstellen konnte“, schilderte sie ihre Erlebnisse.
Ein rundum gelungener Trip in die ewige Stadt – sowohl sportlich als auch atmosphärisch.

Lucija Heun vor der beeindruckenden Kulisse des Kolosseum: Sie freute sich über eine neue persönliche Bestzeit auf der Halbmarathondistanz in Rom.