Sportabzeichentermine für August


Rita Rumpf feierte diese Woche ihren 80. Geburtstag. Die LSG Goldener Grund gratuliert ihrem Ehrenmitglied, die 1969 Mitbegründerin des Vereins und 51 Jahre lang als Vorstandsmitglied engagiert war.
Allein 25 Jahre lang war sie in dem sehr arbeitsintensiven Amt der 1. Schriftführerin im Hauptvorstand tätig. Dann wurde sie 1998 für 4 Jahre 2. Schriftführerin und bekleidete von 2002 bis zu ihrem Ausscheiden aus dem Vorstand im Jahr 2024 das Amt der Breitensportwartin.

Mit ihrem Namen war seit Jahrzehnten das starke Engagement und das gute Abschneiden der LSG bei der alljährlichen Sportabzeichenaktion des Deutschen Olympischen Sportbundes verbunden. Noch immer ist Rita als Sportabzeichenprüferin tätig und absolviert selbst alljährlich das Deutsche Sportabzeichen.
Mehrere Jahrzehnte lang war Rita außerdem als Übungsleiterin im Einsatz. Von 1975 bis 2020 – also 45 Jahre lang – leitete sie die LSG-Breitensportgruppe Frauen, die eine feste Säule des Vereinslebens bildet. Gleichzeitig engagierte sie sich auch durch die Organisation von Ausflügen, Feiern und ähnlichen geselligen Veranstaltungen für diese Gruppe und organisierte mit ihr über Jahrzehnte hinweg die Verpflegung insbesondere bei den LSG-Werfertagen. Darüber hinaus war Rita 1976 Mitbegründerin der LSG-Kleinkindergruppe, die noch heute besteht, und leitete diese bis 1996.
Ihr Engagement umfasste von Beginn an auch die Tätigkeit als Kampfrichterin und Helferin bei Vereinsveranstaltungen. Bis heute stellt sie sich bei den Werfertagen als Kampfrichterin zur Verfügung.
Für ihre Verdienste erhielt sie viele Auszeichnungen: 1980 die Bronzene Ehrennadel des Hess. Leichtathletik Verbandes (HLV), 1986 die Silberne Ehrennadel des HLV, 1994 die Silberne Ehrennadel des Deutschen Leichtathletik Verbandes (DLV), 1996 die Goldene LSG-Ehrennadel und 2005 die Goldene Ehrennadel des HLV. 2010 wurde sie für ihre außerordentlichen Verdienste um den Verein schließlich von der Mitgliederversammlung der LSG zum Ehrenmitglied ernannt, und 2016 erhielt sie die Goldene Ehrennadel des DLV.
Die LSG-Vereinsfamilie wünscht Rita alles Gute für die kommenden Lebensjahre und bedankt sich für ihr unermüdliches Engagement.

Liebe Sportlerinnen und Sportler,
liebe Freunde der LSG,
heute geht es nicht um Leichtathletik, sondern um eine andere, uns sehr wichtige Herzensangelegenheit. ❤️
Pauline, Mitglied und Sportlerin unserer Vereinsfamilie, kämpft mit erst 16 Jahren zum zweiten Mal gegen Leukämie. Wir erleben gerade hautnah, wie wichtig eine Registrierung bei der DKMS ist, wie viel Hoffnung darauf beruht, dass Menschen sich bereit erklären, im Fall des Falles Stammzellen zu spenden.
Deshalb unser Aufruf: Bitte lasst Euch registrieren. Irgendwo sitzt vielleicht Dein 🫵🏼 genetischer Zwilling, der auf Deine Hilfe wartet.
Wenn Du gesund und zwischen 17 und 55 bist - Du hast die Chance zum Superhelden zu werden! 🦸🏼♀️🦸🏻♂️ Das geht auch ohne Cape!
Registriere dich hier:
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Von Herzen DANKE!
Auf den Punkt fit zeigte sich LSG-Sprint- und Hürdenass Lukas Glöckner am vergangenen Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften in Wattenscheid. Genau wie im letzten Jahr bei den Titelkämpfen in Dresden rannte er am Samstag im Vorlauf über 400 m Hürden nicht nur eine neue persönliche Bestzeit, sondern gleichzeitig einen neuen Kreisrekord. Noch nie war ihm der Rhythmus zwischen den insgesamt 10 Hürden so gut gelungen wie in diesem Lauf, berichteten seine Trainer Martin Böhm, der mit vor Ort war, und Sven Medenbach, der das Rennen zu Hause am Bildschirm verfolgte. Nach fulminanten 51,17 s sprintete Lukas als Dritter seines Vorlaufs über die Ziellinie und qualifizierte sich damit als Achter für das Finale der besten deutschen Hürdenläufer am Sonntag. Anderthalb Wochen zuvor hatte er beim Abendsportfest in Pfungstadt mit exzellenten 10,71 s auch seinen eigenen Kreisrekord über 100 m um 4 Hundertstelsekunden verbessert und seine hervorragende Sprintfähigkeit bewiesen.

Lukas Glöckner an der ersten von zehn Hürden bei den Deutschen Meisterschaften in Wattenscheid.
Nur 21 Stunden nach dem Vorlauf über 400 m Hürden stand der 24-Jährige auf Bahn 1 erneut am Start für diese kräftezehrende Disziplin. Mit am Start: Emil Agyekum auf Bahn 6. Der Athlet des SSC Berlin, der am Olympiastützpunkt Frankfurt trainiert, hatte eine Woche zuvor beim Diamond League Meeting in London nach 44 Jahren den Deutschen Rekord von Harald Schmid um drei Hundertstelsekunden verbessert. Er steht damit aktuell auf Platz 7 der Welt. Und er sorgte jetzt in Wattenscheid für ein historisches Rennen: Er stellte mit 47,65 s einen neuen Meisterschaftsrekord auf. Noch nie war also ein Rennen um die Deutsche Meisterschaft über 400 m Hürden so schnell wie das in diesem Jahr. Wie fantastisch, dass Lukas Glöckner als Athlet der LSG hier mit von der Partie sein konnte.

Lukas Glöckner bei seiner Vorstellung vor dem großen Finale.
Erneut gelang Lukas ein beherztes Rennen über die Stadionrunde mit den 10 Hürden. Bis zur Streckenhälfte konnte er wieder ein sehr hohes Tempo gehen. Im 2. Teil des Rennens musste er jedoch der starken Belastung von zwei sehr schnellen Läufen innerhalb von weniger als 24 Stunden Tribut zollen. Nach 52,71 s überquerte er als Achter die Ziellinie. Kampfgeist, Schnelligkeit und ein neuer Rekord: Lukas hat in Wattenscheid alles gegeben und uns alle begeistert.

Amelie Rumpf, Marie und Jule Sahler feuerten Lukas an beiden Tagen vor Ort an und fieberten mit ihm mit. Sie verbrachten das Wochenende im Lohrheidestadion in Wattenscheid und genossen die Gelegenheit, ganz nah an die besten deutschen Leichtathleten heran zu kommen. Kurz vor Lukas Finallauf fand am Sonntag der Hammerwurf der Männer statt. Marie und Amelie – die beiden jungen LSG-Hammerwerferinnen – verfolgten auch diesen Wettbewerb sehr gespannt und freuten sich über ein gemeinsames Foto mit dem Deutschen Meister Merlin Hummel von Eintracht Frankfurt.

Am vergangenen Wochenende fanden in Mönchengladbach die Deutschen Meisterschaften der Masters statt. Unter ihnen waren fünf LSG-Senior*innen, die mit einer erfolgreichen Bilanz nach Hause fahren konnten.

Am 2. Tag der DM ging es für das Geschwister-Pärchen Jutta und Sabine Rumpf um die begehrten DM-Medaillen. Jutta Rumpf startete im Kugelstoßen der W50. Ohne viel Vorbereitung war sie mit ihrer Weite von 10,90 m im 3. Versuch sehr zufrieden. Sie kam damit auf einen guten 4. Platz.

Sabine startete in ihre Paradedisziplin dem Diskuswurf der W40. Mit 44,60 m im 2. Versuch kam Sabine dicht an ihre Saisonbestweite ran und lag damit erstmal in Führung. Im 3. Versuch warf ihre Kontrahentin Ulrike Giese mit 45,55 m weiter und verdrängt Sabine auf den 2. Platz. In den weiteren Versuchen konnte Sabine nicht mehr kontern und sicherte sich damit die silberne Medaille.

Am 3. Tag der Meisterschaft ging es dann für Sven Medenbach sehr früh um 9:45 Uhr um die Titelverteidigung über die 110 m Hürden der M35. Trotz schlechteren Starts als sein Konkurrent zeigte Sven einen guten Lauf und sicherte sich mit 14,92 sec knapp vor Guido Weis (15,04 sec) den Titel. Bei den späteren 200 m konnte Sven durch Oberschenkelprobleme nicht das zeigen, was er laufen kann. Die Kurve lief er gewohnt stark. Auf der Zielgeraden konnte er aber dann nicht mehr das Tempo halten und erreichte mit 23,89 sec als 10. das Ziel.
Bei den Werfer*innen wollten am 3. Tag der DM Jutta Kerth im Hammerwurf der W55 und Dieter Laux im Kugelstoßen der M60 gute Leistungen zeigen.

Jutta konnte direkt im 1. Versuch mit 31,99 m einen raushausen und damit eine neue Saisonbestweite aufstellen. Mit diesem Wurf schaffte sie es unter die TOP 8 und bekam daher noch 3 weitere Versuche. Am Ende blieb der 1. Versuch ihr weitester und somit belegte sie damit sehr guten 8. Platz.

Beim Kugelstoßen der M60 war Dieter mit seiner Leistung nicht zufrieden. Er blieb mit 11,33 m deutlich hinter seine Bestweite und belegte am Ende den 7. Platz.
