Beim 2. Lauf der Dornburger Winterlaufserie in Langendernbach trumpften Marta Litzinger und Mara Fladung erneut auf. Nach ihrem überlegenen Sieg über 1000 m der W13 beim 1. Lauf in Frickhofen steigerte Marta ihre Zeit um mehr als 20 Sekunden auf starke 3:58 min. Damit wurde sie zeitgleich mit der Siegerin Zweite und ist nun Favoritin auf den Seriensieg in der W13.
Dasselbe gilt für Mara Fladung (W30). Auch sie war in Frickhofen überlegen zum Sieg über 10 km gelaufen. In ausgezeichneten 39:55 min war sie mit mehr als zweieinhalb Minuten Vorsprung schnellste weibliche Teilnehmerin gewesen. Nur 8 männliche Läufer des insgesamt 74-köpfigen Feldes trugen sich vor ihr in die Ergebnisliste ein.
In Langendernbach konnte auch sie ihre Zeit steigern. Und das bei herausfordernden Bedingungen: Schnee und Matsch an der Strecke, eine steile Passage auf der ohnehin anspruchsvollen Strecke sowie heftiger Nieselregen machten den Teilnehmer*innen am 5- und 10 km-Lauf zu schaffen, schrieb der Veranstalter auf seiner Homepage.
Diesmal lief Mara bereits nach 39:33 min über die Ziellinie. Wieder gewann sie überlegen die Wertung der weiblichen Klassen – mit 3 Minuten Vorsprung. Nur 6 männliche Läufer waren schneller als sie.
Auch ihre beiden Kinder waren diesmal mit am Start. Töchterchen Mila lief im Bambinilauf über 500 m als 6. nach beachtlichen 2:24 min ins Ziel. Sohn Liam wurde 5. der M11 in erfreulichen 4:17 min über 1000 m.
Am kommenden Samstag findet in Wilsenroth der abschließende 3. Lauf der Serienwertung statt und Marta und Mara sind Aspirantinnen auf den Seriensieg in ihren Klassen.

Erinnerungsfoto von Mara Fladung und Toni da Conçeicão vom 1. Lauf in Frickhofen und ein Schnappschuss von Marta Litzinger vom 2. Event der Dornburger Laufserie in Langendernbach.
Die Herrenwaldhalle in Stadtallendorf war am vergangenen Sonntag ein gutes Pflaster für LSG-Senior Dieter Laux. Er trat bei den Hessischen Hallenmeisterschaften der Senior*innen an und ging im Kugelstoßen der M60 mit acht weiteren Konkurrenten an den Start.
Mit dem letztlich Zweitplatzierten lieferte er sich ein spannendes Duell. Dieter erzielte im ersten Versuch 11,65 m, sein Konkurrent zunächst 11,57 m, im zweiten Durchgang jedoch 11,73 m. Erst im fünften Versuch konnte Dieter kontern und wuchtete die 5 kg-Kugel auf die Führungsweite von 11,74 m. Seinem Konkurrenten aus Wiesbaden gelang jedoch keine Steigerung mehr. Dieter erzielte im letzten Versuch sogar noch einmal 11,73 m. Damit war er nicht zu schlagen und wurde Hessischer Seniorenmeister.

Dieter Laux wurde mit 11,74 m Hessischer Seniorenmeister im Kugelstoßen der M60.
Der Glaspalast in Sindelfingen war am vergangenen Wochenende Austragungsort der Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften. Mehr als 700 Athlet*innen hatten hierfür gemeldet. Unter ihnen auch Milla Nierfeld, die vier Wochen zuvor bei den Hessischen Hallen Meisterschaften die Qualifikationsleistung im 60 m Hürdensprint der U20 erbrachte hatte. Es waren Millas allererste Deutsche Hallenmeisterschaften.

Erinnerungsfoto aus dem Glaspalast in Sindelfingen: Hürdensprinterin Milla Nierfeld mit ihrem Trainer Sven Medenbach.
Aufgrund von Leistenproblemen hatte ihre Vorbereitung allerdings nicht wie geplant stattfinden können. Auch hatte sie extra die Süddeutschen Meisterschaften zwei Wochen zuvor ausgelassen, um sich ein wenig zu schonen. Die letzten Trainingseinheiten vor den Deutschen Meisterschaften gelangen ohne größere Probleme in der Leiste.
In Sindelfingen waren 40 Hürdensprinterinnen am Start. Milla war im 4. von 5 Vorläufen auf Bahn 7 eingeteilt. Sie kam gut in den Lauf, nur über die 4. Hürde flog sie ein wenig zu weit, drückte das Schwungbein nicht ganz so schnell wie zuvor nach unten und kam dadurch leicht aus dem Rhythmus. Dennoch gelang ihr mit bemerkenswerten 9,02 s ihre zweitschnellste je gelaufene Zeit. Damit belegte sie den 27. Platz der 40 besten U20-Hürdensprinterinnen Deutschlands und war unter diesen Bedingungen recht zufrieden.

Milla Nierfeld auf Bahn 7 (2. v. li.) am Start über 60 m Hürden der U20.
Passend zur fünften Jahreszeit hatten die Übungsleiterinnen der LSG-Kleinkindergruppe, Jutta Rumpf, Leoni Blumentrath und Kaja Hepp, eine närrische Stunde vorbereitet. Alle erschienen verkleidet und hatten jede Menge Spaß beim lustigen Treiben in der Selterser Sporthalle. Los ging es beim Stopptanz mit dem Gute-Laune-Lied „Wir haben oben gute Laune, unten gute Laune, vorne gute Laune, hinten gute Laune...“ und es folgten die üblichen Stimmungsklassiker, zu denen sich die Kinder bewegten. Spiele mit bunten Luftballons durften natürlich auch nicht fehlen. Zum Abschluss gab es für alle eine Süßigkeit zum Naschen. Die Kinder waren begeistert von dieser besonderen Stunde.

Diesmal wurde die Winterlaufserie der LG Dornburg in Frickhofen eröffnet. Sie wird in diesem Jahr bereits zum 35. Mal ausgetragen. Mehr als 260 Läufer*innen waren auf den verschiedenen Strecken am Start. Angeboten wurden 500 m für Bambini, 1000 m für die Schülerklassen sowie 5 km und 10 km für Jugendliche und Erwachsene.

Mit dabei über 1000 m der W13 war LSG-Schülerin Marta Litzinger aus Eisenbach. Sie bewältigte die asphaltierte Strecke in erfreulichen 4:19 min und holte sich damit überlegen den Sieg. Am 21.02. wird die Serie in Langendernbach fortgesetzt und findet am 07.03. ihren Abschluss in Wilsenroth.
Unter den mehr als 650 Sportler*innen bei den Hessischen Hallenmeisterschaften der Jugend U18 sowie der Männer und Frauen in der Leichtathletikhalle Frankfurt-Kalbach waren auch fünf LSG-Athlet*innen. Für die größte Überraschung sorgte „Altmeister“ Sven Medenbach. Der M35-Senior, der als Trainer der Leistungsgruppe fungiert und selbst eigentlich „nur“ noch ein wenig hier mittrainiert, ging seit vielen Jahren wieder einmal über 60 m Hürden der Männer an den Start. Hier müssen fünf Hürden mit einer Höhe von 1,067 m überwunden werden. Sven überraschte sich selbst, als er nach starken 8,40 s als Vierter ins Ziel stürmte und damit die B-Norm für die Deutschen Hallenmeisterschaften der Männer erfüllte. Nach dem Finale fand noch ein Einlagelauf statt. Hier agierte er noch aggressiver, nahm aber die ersten Hürden mit dem Knie mit. Trotzdem verbesserte er sich noch einmal auf 8,39 s.
Auch seine Athletin Milla Nierfeld überzeugte über 60 m Hürden. Im Vorlauf der Frauen gelang ihr ein sehr gutes Rennen. Mit ausgezeichneten 8,96 s blieb sie zum ersten Mal unter der begehrten 9 s-Marke. Das Finale lief nicht optimal für sie, da sie leichte Beschwerden in der Leiste spürte und dadurch das Nachziehbein nicht richtig betätigen konnte. Dennoch erzielte sie mit 9,12 s nochmals eine tolle Zeit und wurde Achte.
Ihre Schwester Lu – erst 15 Jahre alt – startete im Weitsprung bei der älteren U18 und schlug sich klasse. Sie sprang auf 5,08 m und wurde Sechste. Die gleiche Platzierung gelang Jayden Seck im Weitsprung der männlichen Jugend U18. Mit 5,79 m im ersten Versuch schaffte er gleich einen guten Einstieg und blieb nur knapp unter seiner Bestweite von 5,82 m aus der Freiluftsaison. Ihm gelang ein konstanter Wettkampf mit nochmals 5,79 m und am Ende 5,81 m im letzten Durchgang. Allerdings hat er noch Potential, denn zu keinem Zeitpunkt traf der das Brett und verschenkte dadurch jeweils wertvolle Zentimeter. Sein Trainer Sven Medenbach zog als Fazit: „Wenn Jayden das Brett trifft und auch die Landung gut durchzieht, sind locker die 6 m drin!“
Johann Bördner ging im 60 m-Sprint der U18 an den Start und zeigte einen sehr guten Saisoneinstieg. Er verbesserte seine persönliche Bestleistung um mehr als eine Zehntelsekunde auf erfreuliche 7,52 s und qualifizierte sich so für die Zwischenläufe. Hier steigerte er sich ein weiteres Mal auf 7,50 s – und das, obwohl er am Ende zu verkrampft war. Auch er hat also noch Potential. Immerhin hat er mit beiden Resultaten die Qualifikationsleistung für die Süddeutschen Meisterschaften (7,60 s) erfüllt.

Jayden Seck sprang mit erfreulichen 5,81 m auf Platz 6 im Weitsprung der männlichen Jugend U18.
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