Sportabzeichentermine im Juni


Die Bundesjugendspiele sind eine großartige Gelegenheit für Schülerinnen und Schüler, ihre sportlichen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und wichtige Werte wie Teamfähigkeit und Fairplay zu erleben. In der vergangenen Woche wurden auf dem Sportplatz in Niederselters die Bundesjugendspiele der Schule im Goldenen Grund ausgetragen. Mittwochs waren die 5. bis 7. Klassen an der Reihe. Sie absolvierten einen Sprint, Weitsprung, Ballwurf oder Kugelstoß sowie einen 800 m-Lauf. Donnerstags bevölkerten die 13 Klassen der Grundschule das Sportgelände. Für sie standen ein Hindernissprint über kleine Hürden auf dem Programm sowie Medizinballstoß, Weitsprung und ein langsamer Dauerlauf über 10 (1. und 2. Klassen) bzw. 15 Minuten (3. und 4. Klassen).
Die LSG unterstützte die Schule an beiden Tagen mit insgesamt 9 Helfer*innen, die wertvolles ehrenamtliches Engagement leisteten. Sie halfen beim Auf- und Abbau der Wettkampfstätten, betreuten die verschiedenen Stationen und fungierten mit Fachkompetenz und Fairness als Kampfrichter*innen.
„In der LSG wird ehrenamtliches Engagement schon immer großgeschrieben. Der Einsatz bei den Bundesjugendspielen zeigt einmal mehr, wie wichtig Sportvereine als Partner von Schulen und der Gesellschaft sind“, sagte LSG-Vorsitzender Thomas Laux.

Leisteten wertvolles ehrenamtliches Engagement bei den Bundesjugendspielen der Schule im Goldenen Grund (oben v. li.): FSJlerin Kaja Hepp, Silke Lennartz, Peter Loeven, Kerstin Rumpf, (unten v. li.): Clemens Böcher, Friederike Schoppe, Kaja Hepp, Jürgen Willert, Daniela Böcher und Kerstin Rumpf.
Beim Masters-Sportfest in Edenkoben ging Jutta Kerth in der W55 an den Start. Sie konnte im Weitsprung mit 3,45 m ihre Saisonbestleistung steigern. Außerdem ging sie noch über die 60 m und die 100 m an den Start. Bei den 100 m herrschte ein starker Gegenwind. Jutta erreichte das Ziel nach 18,75 sec und die 60 m in 10,68 sec.

An anderer Stelle nahm Lu Nierfeld im Dreisprung der W15 beim Sportfest in Mörfelden teil. Sie zeigte eine gute Serie und blieb mit 10,50 m nur knapp unter ihre Bestleistung.
Bei den Kreismeisterschaften der U14 und U12 des Kreises Gießen in Alten-Buseck nahmen einige Athletinnen und Athleten von der LSG außer Konkurrenz teil.

Direkt mit 3 Bestleistung nach ihrer Verletzung überzeugte Maja Blohm in der W13. Sie war die schnellste über die 60 m Hürden und auch die schnellste über die 75 m und zeigte jeweils einen guten Lauf. Dabei lief sie beide Strecken in genau der gleichen Zeit von 11,06 sec. Im Weitsprung sprang sind dann mit 4,53 m ebenfalls eine Bestleistung, wobei sie dabei immer noch viel Potenzial aufzeigt.

Ebenfalls in der W13 überzeugte auch Amalia Meyer im Weitsprung mi 4,38 m und einer deutlichen Bestleistung. Über die 60 m Hürden ging sie mit einem guten Start in den Lauf. Blieb leider an der 4. Hürden hängen und strauchelte dabei. Dennoch blieb die Zeit noch bei 11,15 sec stehen. Über die 75 m Sprintdistanz zeigte sie dann mit 11,28 sec einen soliden Lauf.

Bei der M13 kam Philip Sahler im Ballwurf mit 37,50 m nahe an seine Bestleistung ran. Im Weitsprung zeigte er gute Sprünge. Leider waren viele Sprünge ganz knapp ungültig und am Ende sprang er im letzten Versuch mit 3,69 m sein besten Sprung im Wettkampf. Über die 60 m Hürden blieb er nach dem Start leider an der 2. Hürde hängen. Er kam am Ende nach 16,41 sec ins Ziel. Im Hochsprung überzeugte er mit guten Sprüngen über 1,26 m. An der nächsten Höhe hatte er dann aber leider Anlaufprobleme, so dass er diese Höhe nicht mehr schaffte.

Lokman Dierlmaier überzeugte beim Ballwurf mit guten Würfen und stellte mit 27 Meter eine neue Bestleistung auf. Sein Bruder Adam sprang das 1. Mal Hochsprung im Wettkampf bei der M12 und sprang über 1,06 m. Beim Ballwurf blieb er mit 28 Meter hin den Erwartungen, da die Würfe alle zu flach waren.
Die Halleschen Werfertage – in diesem Jahr bereits zum 51. Mal ausgerichtet – haben eine lange Tradition als internationales Leichtathletik-Meeting der Wurfdisziplinen. Sie laufen mittlerweile unter dem Motto #werfenfetzt! und wurden diesem Slogan einmal mehr gerecht. Auf einem in Deutschland einmaligen Wurfgelände, auf dem Speerwurf, Kugelstoß, Diskuswurf und zwei Hammerwettbewerbe gleichzeitig ausgetragen werden können, gab es am 15. und 16. Mai zwei Tage voller Spannung, sportlicher Höchstleistungen und einzigartiger Atmosphäre.
Das „Familientreffen“ der Werfer genießt seit vielen Jahren national und international hohes Ansehen und ist eines der besten Spezialmeetings der Welt. Zwei der herausragenden Merkmale dieser Veranstaltung sind, dass die Zuschauer an der jeweiligen Wurfanlage hautnah an die Sportler herankommen und die einzigartige Bandbreite der teilnehmenden Sportler. Von den Schülerklassen bis zum Weltklassesportler, vom Nachwuchstalent bis zu den international erfolgreichen Behindertensportlern – alle bestreiten ihre Wettkämpfe und genießen die Atmosphäre und die idealen Wettkampfbedingungen. Mehr als 500 Athlet*innen aus etwa 40 Nationen waren in Halle an der Saale am Start.

Zum ersten Mal bei den Halleschen Werfertagen am Start (v. li.): Amelie Rumpf und Marie Sahler.
Zum ersten Mal dabei waren in diesem Jahr Marie Sahler (W15) und Amelie Rumpf (W14). Sie traten mit 12 weiteren U16-Athletinnen im Hammerwurf an. Neben der aktuell alles überragenden Rosina Holzhey aus Hindelang waren auch zwei sehr starke Werferinnen aus Ungarn am Start, die mit großen Weiten gemeldet waren. Beide konnten aber im Wettkampf nicht das zeigen, was die Vorleistung versprach. Ganz anders Amelie, die gleich im ersten Versuch mit 43,36 m bis auf einen Meter an ihre persönliche Bestweite herankam. Ihr gelangen danach noch drei Würfe über 40 m, aber der erhoffte Ausreißer nach oben blieb leider aus. Am Ende bedeutete dies Rang 6 für sie.
Marie hatte beim Einwerfen große Probleme mit dem Ring, der nach ihrer Einschätzung „zu rau“ war und sie so nicht gut mit den Füßen drehen ließ. Dazu kam, dass ihr erster Versuch im Netz landete. So dauerte es einen Moment, bis sie richtig in den Wettkampf hineinkam. Doch dann gelang es ihr, sich von 45,36 m über 47,78 m auf 48,07 Meter zu steigern. Damit blieb sie nicht weit von ihrer persönlichen Bestleistung aus der Vorwoche (48,98 m) entfernt. Einziger Wermutstropfen: Sie belegte damit knapp den undankbaren 4. Platz, denn in Halle gibt es eine wirklich stimmungsvolle und beeindruckende Siegerehrung für die besten Drei.
Nach ihrem eigenen Wettkampf genossen die beiden Trainingspartnerinnen die Hauptwettbewerbe der Männer und Frauen und freuten sich, die Spitzenathlet*innen mit ihren Trainer*innen so hautnah erleben zu dürfen.

In diesem Jahr fand der Idsteiner Stadtlauf bereits zum 21. Mal im Rahmen des Weinfestes statt. Wieder einmal verwandelte sich die einzigartige Kulisse der Idsteiner Altstadt – geprägt von Fachwerk und dem historischen Hexenturm – in eine Laufmeile. Bei bestem Laufwetter gingen über 1400 Teilnehmer*innen aller Altersklassen auf verschiedenen Strecken an den Start. Als Hauptlauf wurden 5 km angeboten. Gestartet wurde auf dem Parkplatz am Schlossteich, das Ziel befand sich in der Rodergasse.
Sechs Athlet*innen waren für die LSG am Start. Drei von ihnen kamen vom LSG-Walkingtreff. Sie traten wie mehr als 60 weitere Teilnehmer*innen über 5 km Walking an und bewältigten die Strecke gemeinsam im gleichen Tempo. Jaqueline Schön, Daniela Böcher und Inge Böcher überquerten nach erfreulichen 40:31 min zeitgleich die Ziellinie. Jaqueline und Daniela siegten damit in der W45 und Inge gewann in der W70.

Die Straßen der Idsteiner Innenstadt waren gesäumt von vielen Zuschauern, die die Läufer*innen lautstark anfeuerten. Mittendrin Sascha Heimrich über 5 km.
Im Lauf über 5 km waren fast 750 Läufer*innen am Start. Zum ersten Mal für die LSG dabei war Romy Kilian. Die 18-Jährige benötigte 23:18 min und war damit die schnellste Läuferin in der weiblichen Jugend U20. Sascha Heimrich erzielte nur 5 Tage nach seinem Debüt über die Halbmarathondistanz 24:08 min und wurde 24. der M45. LSG-Lauf- und Walkingtreffleiterin Silke Lennartz überquerte nach 29:47 min die Ziellinie und holte Platz 6 in der W60.

Erinnerungsfoto vom Idsteiner Stadtlauf mit dem OBI-Maskottchen (v. li.): Sascha Heimrich, Silke Lennartz, Daniela und Inge Böcher sowie Jaqueline Schön.