Die Hessischen Senioren Meisterschaften fanden dieses Mal zum Ende der Saison statt. Vier LSG-„Oldies“ machten sich am Sonntag auf den Weg nach Neu-Isenburg, um dort noch einmal ihre Form zu testen.
Zum ersten Mal bei den Hessischen Masters am Start war LSG-Sportwart und -Trainer Sven Medenbach. Sein eigenes, gezieltes Training hat er bereits vor einigen Jahren eingestellt zugunsten seiner Trainertätigkeit für die Leistungsgruppe. Er hält sich jedoch weiterhin fit, wenn er – wie sein Trainerkollege Martin Böhm - mit seinen Athletinnen und Athleten mittrainiert.
In Neu-Isenburg gelang dem 33-Jährigen ein kompletter Medaillensatz. Los ging es mit dem 100 m-Sprint. In 12,03 s absolvierte er einen soliden Lauf und sicherte sich den 3. Platz, nachdem er zuvor bereits 50 m weit gesprintet war, sich der Starter aber dann noch für einen Rückschuss des Laufs entschieden hatte.
Es folgte der Weitsprung und hier spielte er einmal mehr seine Stärke aus. Mit beachtlichen 6,27 m flog er so weit wie kein anderer Athlet der M30 und holte sich mit großem Vorsprung den Hessenmeistertitel. Noch vor seinem 6. und letzten Versuch ging er über 200 m an den Start und sprintete nach erfreulichen 23,97 s als Vizemeister über die Ziellinie.

Sven Medenbach wurde mit ausgezeichneten 6,27 m Hessenmeister im Weitsprung der M30.
Sabine und Jutta Rumpf absolvierten bereits früh am Morgen den Diskuswurf. Beide gewannen. Sabine holte sich die Hessenmeisterschaft in der W40 mit 41,75 m und Jutta mit 28,73 m in der W45. Später ging Jutta auch noch im Kugelstoßen an den Start und sicherte sich mit 9,52 m ihr zweites Gold.
Vierter im Bunde war Dieter Laux. Im Diskuswurf der M60 gelang ihm mit erfreulichen 39,15 m Saisonbestweite und die Silbermedaille. Bronze holte er im Kugelstoßen mit 11,37 m.

Reichlich dekoriert kehrten die LSG-Senior*innen von den Hessischen Masters in Neu-Isenburg zurück (von links): Sven Medenbach, Jutta und Sabine Rumpf sowie Dieter Laux.

War das ein Gewusel am letzten Samstag. 240 Kinder im Alter zwischen 6 und 9 Jahren aus 12 Vereinen, ihre Eltern, Geschwister und teilweise auch Großeltern tummelten sich bei herrlichem Spätsommerwetter auf dem Sportplatz in Niederselters. Die LSG war Gastgeberin des 3. und letzten Kinderleichtathletik (KiLa) Wettkampfs für dieses Jahr im Rahmen des Süwag Energie KiLa Cup 2024 des Leichtathletikkreises Limburg-Weilburg und es wurde ein herrliches Bewegungsfest. Für die Organisation als örtlicher Ausrichter zeichneten Friederike Schoppe und Jutta Rumpf verantwortlich. Sven Medenbach leitete einmal mehr in erstklassiger Weise das Wettkampfbüro. Die Siegerehrung konnte nur wenige Minuten nach dem Ende der Wettkämpfe durchgeführt werden.

Schnappschüsse vom Hoch-Weitsprung der U10.
Jule Sahler hatte mit ihren Verkaufsteams aus den Reihen der Eltern alle Hände voll zu tun, den riesigen Andrang der Besucher zu bewältigen. Viele Eltern hatten für ein tolles Kuchenbuffet inklusive Laugengebäck gesorgt und stellten sich außerdem als Kampfrichter und Helfer zur Verfügung. Der LSG-Vorstand bedankt sich bei allen, die zum Gelingen dieser Großveranstaltung beigetragen haben.

Jule Sahler (rechts) mit einem Verkaufsteam aus den Reihen der Eltern.
Aus sportlicher Sicht gibt es auch nur Gutes zu berichten. Die LSG-Kinder waren mit 34 Teilnehmern zahlreich vertreten. Sowohl in der U8 als auch in der U10 waren jeweils zwei geschlechtergemischte LSG-Teams am Start und alle waren sehr erfolgreich; am Ende auch in der Cup-Wertung.

Die U10-Kinder mit ihren Trainerinnen (hinten von links) Petra Will und Friederike Schoppe.
Dieses Mal standen die 30 m Hindernispendelstaffel (welches Team überwindet in 3 min die meisten Hürden?), Hoch-Weitsprung über eine Querlatte in die Weitsprunggrube (welches Team sammelt die größte Gesamthöhe?), Drehwurf mit dem Tennisring (U8) bzw. dem Fahrradreifen (U10) (welches Team sammelt die meisten Weitenpunkte?) und am Ende wie immer die spannende Team-Biathlonstaffel auf dem Programm, bei der Wurfgeschicklichkeit und ausdauerndes Laufen gefragt sind. Für die Kinder gab es dabei wieder jede Menge Spaß, Spannung und Wetteifer. Sie waren wie immer mit Feuereifer dabei, feuerten sich gegenseitig an und jubelten gemeinsam über ihre Erfolge. Auch für die Eltern und Betreuer ist die Kinderleichtathletik in der Wettbewerbsform immer ein echtes Highlight, weil sie mitreißt.

Die „LSG Mini Goldies“ der U8 mit ihren Trainerinnen (hinten von links) Brigitte Ohde-Seidel und Sabine Rumpf.
In der U8 waren insgesamt 11 Mannschaften am Start. Für die LSG starteten als LSG Mini Goldies I: Oskar und Hannes Laux, Lisa Schoppe, Leonard Ohnacker, Luisa Schaaf, Katharina Sahl, Louis Lehr, Sophia Meuser, Helena Weckler und Klara Krickau. Und als LSG Mini Goldies II: Milian Zapf, Felix D’Addeai, Philipp Mauer, Paul Stath, Liam Johnson, Luca Lehr, Luis Maurer, Justus Bördner und Nele Stillger. Sie alle wurden von ihren Trainerinnen Brigitte Ohde-Seidel und Sabine Rumpf betreut.

Technisch anspruchsvoll: die U8-Kinder beim Hoch-Weitsprung.
Die „LSG Mini Goldies I“ waren das beste Team im Hoch-Weitsprung. In der Hindernispendelstaffel waren sie ebenso 2. wie im Drehwurf und in der Biathlonstaffel. Die 2. Mannschaft wurde 3. im Drehwurf mit dem Tennisring, 5. in der Hindernispendelstaffel, 7. mit der Biathlonstaffel und 10. Im Hoch-Weitsprung.

Die „LSG Mini Goldies I“ waren das beste Team im Hoch-Weitsprung.
Gespannt warteten alle auf die Siegerehrung und jubelten, als feststand: die Mini Goldies I wurden 2., die Mini Goldies II wurden 7. Und zum Schluss das Allerbeste: in der Cup Wertung 2024, für die man an allen drei Wettkämpfen teilgenommen haben musste, siegten die LSG-Kinder punktgleich mit den Kirberger Löwen und erhielten dafür einen Pokal sowie alle eine Medaille.

Die „LSG Mini Goldies“ der U8 mit ihren Trainerinnen (hinten von links) Sabine Rumpf und Brigitte Ohde-Seidel siegten beim Süwag Energie KiLa Cup 2024 und gewannen einen Pokal.
Die U10 Wettbewerbe waren noch stärker besucht. Hier gingen insgesamt 16 Teams an den Start. Als „LSG Goldies I“ starteten Max und Ida Hundler, Mia Wehnert, Maja Sturm, Lotta Schmidt, Leonard Sieber, Lotte de Meyer, Lara Noll und Erik Fliegner. Unter dem Namen „LSG Goldies II“ gingen Noel Höpp, Annabelle Rumpf, Ben Guthmann, Elin Reichwein, Clemens Böcher und Lokman Dierlmaier an den Start. Alle wurden durch Petra Will und Friederike Schoppe betreut.

Die U10 in action beim Drehwurf mit dem Fahrradreifen.
Die „LSG Goldies I“ holten sich dreimal Platz 1: Sie waren das beste von allen 16 Teams sowohl in der Hindernispendelstaffel als auch im Hoch-Weitsprung und im Drehwurf mit dem Fahrradreifen. In der Biathlonstaffel wurden sie 4. In der Endabrechnung bedeutete dies den hervorragenden 2. Platz. Die „LSG Goldies II“ wurden insgesamt 13. und erzielten ihre beste Platzierung als 10. im Drehwurf.
In der Cup Wertung aller 3 Wettkämpfe sicherten sich die LSG Goldies unangefochten den Sieg. Auch sie nahmen voller Freude ihre Urkunden, Medaillen und einen Pokal entgegen. Insgesamt hatten 10 Mannschaften an allen 3 Wettkämpfen dieses Jahres teilgenommen.

Freude und Stolz pur: Die U10-LSG Goldies mit Medaillen, Urkunden und Siegerpokal.
Die Schule im Goldenen Grund hat sich erfolgreich als eine der zehn Kinderleichtathletik-Kooperationsschulen des Hessischen Leichtathletik-Verbands (HLV) beworben und wurde jetzt mit einem entsprechenden Gütesiegel ausgezeichnet. Diese Anerkennung ist ein Ergebnis der langjährigen, erfolgreichen Zusammenarbeit im Schulsport zwischen der Schule und der LSG Goldener Grund Selters am Standort Niederselters.

Seit längerem bieten lizenzierte Übungsleiter*innen der LSG Leichtathletik-AGs am Nachmittag an, unterstützen - wie erst vor knapp zwei Wochen geschehen - bei der Ausrichtung sowohl der Bundesjugendspiele als auch wenn die Schule im Goldenen Grund wieder Ausrichterin des Kreisentscheids „Jugend trainiert für Olympia“ ist. Am morgigen Dienstag, 25.9., ist es wieder soweit. Die LSG steht der Schule außerdem als Ratgeberin in Sachen Leichtathletik in der Schule zur Verfügung und stellt ihre sämtlichen Materialien auf dem Sportplatz in Niederselters für den Sportunterricht zur Verfügung.
Die Initiative "Kinderleichtathletik-Kooperationsschulen gesucht!" des Hessischen Leichtathletik-Verbands (HLV) zielt darauf ab, die Begeisterung für die Grundlagensportart Leichtathletik bereits im schulischen Umfeld zu fördern. Diese Zusammenarbeit zwischen Schulen und Leichtathletikvereinen wird als zukunftsweisend betrachtet, da sie nicht nur den Zugang zur Leichtathletik für mehr Kinder ermöglicht, sondern auch die Partnerschaft zwischen Bildungseinrichtungen und Sportvereinen stärkt.
„Ein besonderer Dank gilt der LSG, die maßgeblich zur erfolgreichen Umsetzung des Programms beigetragen hat“, so Schulleiter Karsten Keller. Schule und LSG arbeiten eng zusammen, um den Kindern eine bestmögliche sportliche Förderung zu bieten. Ziel für die Zukunft ist es, diese Kooperation weiter auszubauen und noch mehr Kinder für die Leichtathletik zu begeistern.
Im Rahmen der ersten AG-Stunde des neuen Schuljahrs überreichte Martin Rumpf, Vizepräsident Sportentwicklung des HLV, sowohl das Gütesiegel des HLV als auch ein attraktives Materialpaket im Wert von 500 Euro an die Verantwortlichen der Schule im Goldenen Grund. Es umfasste u. a. ein großes Set Schaumstoffblöcke, Staffelstäbe, Schweifbälle, Medizinbälle, eine flexible Hochsprunglatte sowie Literatur/Handreichungen zur Leichtathletik in der Schule, zum „Jugend trainiert für Olympia“ Grundschulwettbewerb und Übungskarten für die Bundesjugendspiele.
"Wir freuen uns über die offene und konstruktive Zusammenarbeit mit der Schule im Goldenen Grund, denn zum einen können wir hier einen positiven Beitrag zur Bewegung von Kindern leisten und zum anderen die Vereinsarbeit vor dem Hintergrund der Ganztagsschule stärken", sagte LSG-Vorsitzender Thomas Laux anlässlich der Verleihung des Gütesiegels in der letzten Woche.

Im Namen des Hessischen Leichtathletik Verbandes (HLV) überreichte Martin Rumpf (Vizepräsident Sportentwicklung im HLV, links) im Rahmen der ersten Leichtathletik-AG-Stunde von LSG-Übungsleiterin Friederike Schoppe (2. von rechts) das Gütesiegel „Kinderleichtathletik Kooperationsschule des Hess. Leichtathletik Verbandes“ und ein attraktives Materialpaket an die stellvertretende Schulleiterin der Schule im Goldenen Grund, Katrin Sellger (2. von links). Mit zugegen außerdem (hinten von rechts) Judith Bengel, Fachbereichsleiterin Sport Grundschule, Konrektorin Carina Merth und der LSG-Vorsitzende Thomas Laux.

Anlässlich des Weltkindertags am 20.9. hatten der Vereinsring Niederselters, die Gemeinde Selters und die Kitas aus Niederselters alle Kinder und Familien zu Spiel und Spaß auf den alten Sportplatz in Niederselters eingeladen. Bei herrlichem Spätsommerwetter wurde es ein sehr gut besuchter und lustiger Nachmittag.

Die LSG beteiligte sich nach einer Idee von Brigitte Ohde-Seidel mit zwei Hindernisparcours an der Aktion und verzeichnete regen Besuch. Brigitte und ihre drei Helferinnen hatten alle Hände voll zu tun, die Kinder im Alter von 1 bis 10 Jahren an den Parcours zu betreuen. Sogar das DLRG-Maskottchen absolvierte eine Runde. Alle waren begeistert dabei und hatten viel Spaß an den unterschiedlichen Bewegungen. Anschließend erhielt jedes Kind eine Urkunde und ein kleines Geschenk sowie eine Einladung zum Schnuppertraining.

Die Idee wurde Ende Juni bei den Hessischen Schülermeisterschaften im Rasenkraftsport geboren. Dort hatten drei LSG-Schülerinnen sensationelle Erfolge erzielt. Auf Initiative ihres Wurftrainers Jürgen Willert schmiedeten Marie Sahler, Pauline Schmitt und Hanna Schneider daraufhin den Plan, an den Deutschen Schülermeisterschaften im Rasenkraftsport teilzunehmen.
Für die Werfer*innen ist der Rasenkraftsport, der außerhalb des Leichtathletik Verbandes in einem eigenen Verband betrieben wird, ein zweites Standbein und bietet weitere Wettkampfmöglichkeiten. Er besteht aus den drei Disziplinen Hammerwerfen, Gewichtwerfen und Steinstoßen sowie dem daraus zusammengesetzten Dreikampf. Dabei werden die Athlet*innen in Gewichtsklassen eingeteilt. Das Hammerwerfen erfolgt nach den gleichen Bestimmungen und meist mit den gleichen Gewichten wie in der Leichtathletik. Das Gewichtwerfen erfolgt prinzipiell wie das Hammerwerfen, nur ist die Eisenkugel durch eine Kette mit dem Griff verbunden und die Länge beträgt lediglich 50 cm (beim Hammerwerfen beträgt die Drahtlänge 1,22 m). Die Hebelwirkung ist also viel geringer als beim Hammerwerfen. Das Steinstoßen ist die dritte Disziplin im Rasenkraft-Dreikampf. Der Stoßstein hat die Form eines Quaders (Ziegelstein), ist aus Stahl oder Guss gefertigt und wird einarmig aus beliebig langem Anlauf gestoßen. Ein Balken dient als Abstoßlinie.
Gesagt getan – vergangenen Sonntag traten die drei LSG-Mädels bei den Deutschen Schülermeisterschaften in Erfurt an. Angesteckt vom „DM-Fieber“ ging als Allerjüngste zudem noch Amelie Rumpf an den Start – nach nur zwei Trainingseinheiten. Austragungsort war der Wurfplatz des Steigerwaldstadions. Ausgeschrieben waren Gewichtwerfen, Steinstoßen und Dreikampf für Schülerinnen A (W14/15). Das hieß: außer der 14-jährigen Pauline mussten alle anderen eine Altersklasse höher starten und damit auch ein schwereres Gewicht im Hammerwerfen als gewöhnlich benutzen.

Pauline Schmitt, Marie Sahler, Amelie Rumpf und Hanna Schneider (von oben von links) beim Steinstoßen bzw. Gewichtwerfen.
Bereits um 8:30 Uhr ging es mit dem obligatorischen Wiegen los, denn im Rasenkraftsport gibt es in jeder Altersklasse verschiedene Gewichtsklassen. Ausschlaggebend ist immer das tagesaktuelle Körpergewicht. Und danach stand fest: Drei der Mädels konnten auch als Mannschaft an den Start gehen, denn für die Mannschaftswertung muss ein Verein grundsätzlich in jeder Gewichtsklasse eine Athletin am Start haben.
Pauline durfte im Leichtgewicht antreten. Besonders gut lief es für sie im Gewichtwerfen und im Steinstoßen. Sie schleuderte das 3 kg-Gewicht auf erfreuliche 16,82 m und blieb damit nur leicht unter ihrer Bestweite. Im 3 kg-Steinstoßen steigerte sie ihre Bestweite um 70 cm auf 7,63 m. Nur mit dem 3 kg-Hammerwerfen auf 23,22 m war sie nicht ganz zufrieden. Dennoch schaffte sie 1669 Punkte im Dreikampf, die nah an ihrer Bestleistung lagen. Die Siegerehrung brachte dann die große Überraschung: Pauline wurde im Gewichtwerfen Deutsche Schülervizemeisterin und holte sich Bronze im Dreikampf. Im Hammerwurf und Steinstoßen wurde sie jeweils Vierte.
Marie ging in der Gewichtsklasse über 60 kg leider mit einer beginnenden Erkältung an den Start und war dadurch nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte. Sie wollte sich aber unbedingt in den Dienst der Mannschaft stellen. Dennoch erzielte sie mit 33,53 m (7.) eine sehr erfreuliche Weite mit dem schwereren Hammer und steigerte ihre bisherige Bestweite im Steinstoßen auf beachtliche 8,35 m (5.). Nicht zufrieden war sie mit dem Gewichtwurf (18,09 m, 5.). Hier hatte sie sich mehr erhofft und eine für sie normale Weite hätte das Treppchen bedeutet. Im Dreikampf sammelte sie 1941 Punkte (5.).
Hanna (Mittelgewicht) lieferte eine besonders starke Leistung im Gewichtwerfen ab. Die 13-Jährige schleuderte das 3 kg-Gerät auf hervorragende 20,90 m und wurde mit der Deutschen Vizemeisterschaft belohnt. Auch im Hammerwerfen gelang ihr mit 26,55 m (10.) eine tolle Weite. Mit dem 3 kg-Stein erreichte sie 7,67 m (8.), hatte sich hier aber etwas mehr erhofft. In der Dreikampfwertung bedeutete dies 1889 Punkte und Platz 5.

Hanna Schneider (oben links) und Pauline Schmitt (unten links) wurden beide im Gewichtwerfen Deutsche Vizemeisterinnen.
Für Amelie Rumpf (Mittelgewicht) war alles außer dem Hammerwerfen Neuland. Es war ihr allererster Wettkampf im Rasenkraftsport und sie war die Jüngste im Feld – teilweise 3 Jahre jünger als die Konkurrenz. Auf Anhieb erzielte sie ansprechende 14,50 m im Gewichtwerfen (13.) und 5,40 m im Steinstoßen (13.). Im Hammerwerfen (23,73 m, 12.) hatte sie auf ein paar Meter mehr gehofft. Den Dreikampf beschloss sie mit exakt 1400 Punkten (13.).

LSG-Wurftrainer Jürgen Willert ist stolz: seine vier Schützlinge holten dreimal Silber und einmal Bronze bei den Deutschen Schülermeisterschaften im Rasenkraftsport in Erfurt (von links): Amelie Rumpf, Hanna Schneider, Marie Sahler und Pauline Schmitt.
Gespannt erwarteten alle die Siegerehrung in der Mannschaftswertung. Neun Teams kamen in die Wertung. Der Jubel war riesig, als Hanna, Marie und Pauline als 2. und damit als Deutsche Vizemeisterinnen aufgerufen wurden und einen Pokal entgegennehmen durften. Amelie freute sich natürlich mit ihnen und ihr Trainer Jürgen Willert war sichtlich stolz auf seine Schützlinge: „Ich bin absolut begeistert vom Wettkampf der vier Mädels. Rasenkraftsport macht Spaß!“ Eine Fortsetzung im nächsten Jahr folgt bestimmt. Alle waren sehr erfreut, zum ersten Mal DM-Luft geschnuppert zu haben...

Die Siegerehrung im Mannschaftswettbewerb (von links): Marie Sahler, Hanna Schneider und Pauline Schmitt wurden Deutsche Vizemeisterinnen im Mannschaftsdreikampf.
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