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Für die letzte Trainingsstunde des Jahres hatte sich Übungsleiterin Brigitte Ohde-Seidel für die LSG Mini Goldies etwas ganz Besonderes ausgedacht: Zusammen mit Übungsleiterin Sabine Rumpf schickte sie die 6- und 7-Jährigen auf eine Reise, um dem Weihnachtsmann bei seinen vielfältigen Vorbereitungen zu helfen.

Zum Aufwärmen diente das Spiel ‚Kommando Nikolaus‘, das wie ‚Feuer, Wasser, Blitz‘ funktionierte – nur mit anderen Kommandos: Nikolaus (Hände wie eine Mütze über dem Kopf halten), Rentier (Vierfüßlerstand), Schlitten und Schornstein. Es folgte ein Wettspiel mit 2 Gruppen, um die Geschenke des Weihnachtsmanns auf seinen Schlitten zu packen: Schnell mussten die Kinder Schaumstoffblocks über ihren Kopf nach hinten weiterreichen und am Ende in einem Reifen stapeln. Dann übten die kleinen Weihnachtsmannhelfer, wie man sich geschickt klein macht und mit einem Sack durch Schornsteine klettert. Bei diesem Wettspiel mit 2 Gruppen mussten die Kinder durch Kastenteile, Bänke und Stofftunnel klettern – auch hier waren Geschicklichkeit und Schnelligkeit gefragt.

 

Schnell die Geschenke nach hinten weiterreichen und hinten auf dem Schlitten stapeln.

Da Weihnachten ohne Schnee nur halb so schön ist, halfen die Kids dem Weihnachtsmann auch dabei, aus Zeitungspapier ganz viele Schnellbälle zu machen und es dann mit Hilfe des Stofffallschirms schneien zu lassen. Anschließend gab es eine große Schneeballschlacht der beiden Gruppen. Nach so viel getaner Arbeit war zum sportlichen Abschluss Entspannung angesagt: Mit der Phantasiegeschichte vom Weihnachtswichtel Hugo wurden die jungen Sportler auf eine Phantasiereise geschickt.

 

Es schneit Schneeflocken aus Zeitungspapier.

Am Ende gab es für alle ein kleines Weihnachtsgeschenk – ein Päckchen mit einem Ball, einer Blumensamenbombe und ein paar Süßigkeiten. Und die Ältesten des Jahrgangs 2015 wurden aus der Gruppe verabschiedet. Sie wechseln nun zu den U10-Kindern.

 

Freude über die Weihnachtsgeschenke.

Auch die Eltern und Geschwister der LSG-Kleinkinder waren dieses Mal sportlich aktiv:

in der gemeinsamen Weihnachtssportstunde zum Jahresausklang.

Rechts stehend die 3 Übungsleiterinnen (v. re.): Leoni Blumentrath, Friederike Schoppe und Jutta Rumpf.

Nachdem es in den letzten beiden Jahren keine Möglichkeit einer gemeinsamen Weihnachtsfeier gegeben hatte, luden die drei Übungsleiterinnen der LSG-Kleinkindergruppe, Jutta Rumpf, Friederike Schoppe und Leoni Blumentrath, ihre Schützlinge zusammen mit ihren Eltern und Geschwistern zu einer gemeinsamen Sportstunde in die Selterser Sporthalle ein. Und sie trafen auf großes Interesse.

37 Kinder zählt die jüngste LSG-Gruppe im Alter von 3 bis 5 Jahren aktuell. Abgesehen von einer krankheitsbedingten Absage waren die jungen Sportlerinnen und Sportler vollzählig anwesend. Zusammen mit ihren Familien waren es am Ende ca. 90 Personen, die das Jahr gemeinsam sportlich ausklingen ließen.

Los ging es zum Aufwärmen mit einer Bewegungsgeschichte über das Christkind und den Weihnachtsmann. Dann folgte das Elefantenkunststück: Die Eltern legten sich nebeneinander als Baumstämme auf den Boden und die Kinder (Elefanten) stiegen über sie drüber. Anschließend ging es zur Wackelbrücke: Die Eltern saßen sich auf Turnbänken gegenüber, und die Kinder liefen über die Beine der Eltern. Danach reichten die Eltern, die sich weiterhin auf den Bänken gegenüber saßen, die Kinder, die sich steif machten wie ein Brett, durch die Reihe. Es folgte ein lustiger Pferdeparcours: die Kinder ritten Huckepack auf den Eltern, die einen kleinen Parcours aus Hürden und Slalomstangen absolvieren mussten. Den sportlichen Abschluss bildete eine Massagegeschichte zum Entspannen: Die Kinder lagen auf dem Bauch und wurden von den Eltern nach Anweisung der Übungsleiterinnen massiert, und zwar in Form einer Geschichte zum Plätzchen backen – Teig kneten, Teig glatt rollen usw. Alle waren begeistert über dieses gemeinsame Erlebnis.

Am Ende gab es für jedes Kind ein kleines sportliches Weihnachtsgeschenk: einen bunten Turnbeutel mit kleinem Schaumstoffball, weihnachtlichem Rätsel- und Malbuch und einem Schokonikolaus. Und für alle Geschwister gab es eine kleine Süßigkeit.

Jedes Jahr Anfang Dezember gibt der DLV die Deutsche Bestenliste der 14- und 15-Jährigen heraus. Später folgen nach und nach alle Altersklassen. Zwei junge LSG-Talente haben sich unter den Besten 50 in Deutschland verewigt.

In der W15 hat sich Milla Nierfeld gleich dreimal platziert: 37. ist sie im Hammerwurf. Sie hatte das 3 kg-Gerät in diesem Jahr auf 29,12 m geschleudert. Gleichzeitig ist sie damit sechstbeste Hessin. Platz 38 belegt sie im Blockmehrkampf Sprint/Sprung (100 m, 80 m Hürden, Weitsprung, Hochsprung und Speerwurf) mit 2.558 Punkten. Nur ein anderes Mädchen aus Hessen ist hier vor ihr in der Deutschen Bestenliste zu finden. Viertbeste Hessin und 46. in Deutschland ist Milla im Siebenkampf (80 m Hürden, Hochsprung, Kugelstoß,100 m, Weitsprung, Speerwurf und800 m) mit 3.493 Punkten. Damit hatte sie in diesem Sommer einen neuen LSG-Vereinsrekord aufgestellt.

Ihre Trainingspartnerin und Freundin Greta Rumpf hat sich in der W14 gleich viermal in die Deutsche Bestenliste eingetragen sowie als jüngerer Jahrgang auch zweimal bei der W15. Im Blockmehrkampf Wurf (100 m, 80 m Hürden, Weitsprung, Kugelstoß, Diskuswurf) wurde sie im Juli nicht nur Hessenmeisterin, sondern belegt mit ihrem bärenstarken Resultat von 2.405 Punkten den sensationellen 9. Platz in Deutschland. Umso ärgerlicher ist es für sie, dass der DLV in diesem Jahr keine Deutschen Meisterschaften für die W14 ausgerichtet hat. Gleichzeitig hat sie sich mit dem Ergebnis auch beim älteren Jahrgang der W15 auf Rang 40. platziert. 

Die zweitbeste Platzierung gelang ihr im Hammerwurf: mit 25,31 m ist sie als fünftbeste Hessin 27. bei der W14 und sogar auch 50. bei der W15. In ihrer Einzelparadedisziplin, dem Stabhochsprung, war sie im Sommer mit 2,42 m ebenfalls Hessenmeisterin geworden und war für den Verbändekampf zwischen Hessen, Bayern und Baden-Württemberg nominiert worden. In Deutschland belegt sie damit als beste Hessin Rang 36 aller 14-Jährigen. Ihre insgesamt 6. Eintragung in die Deutsche Jahresstatistik schaffte sie als 48. im Diskuswurf mit 24,03 m.

Eine starke und erfreuliche Ausbeute für die beiden trainingsfleißigen Athletinnen und eine Bestätigung der tollen Trainingsarbeit von LSG-Trainer Thomas Laux.

Beim 37. Vorweihnachtskriterium in Stadtallendorf waren von der LSG Goldener Grund Chantal Ferdinand und Louis Kahles mit am Start. Bei den Vorläufen über 60 m konnte sich Chantal mit guten 8,66 sec für den Endlauf qualifizieren. Dort bestätigte Sie trotz schlechtem Start ihre Zeit mit 8,67 sec und wurde damit 5.

Louis Kahles kam in seinem Vorlauf über die 60 m der M15 auf eine solide Zeit von 8,62 sec. Im Weitsprung kam er im ersten Wettkampf auf 4,68 m.

Chantal ging zum Abschluss noch über die 200 m an den Start. Mit 29,58 sec gewann sie die Frauen Konkurrenz.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

Nahmen am Samstag am 29. Villmarer Dorflauf teil (v. li.):

Toni da Conceição, Peter Ringeisen, Harald Diehl, Friederike Schoppe und Töchterchen Lisa.

Es fehlen Mila und Liam Fladung.

Zum 29. Mal veranstalteten die Lf Villmar vergangenen Samstag den Villmarer Dorflauf mit Läufen für alle Altersklassen. Von der LSG waren gleich sieben Teilnehmer am Start. Jüngste war die erst 3-jährige Mila Fladung (Töchterchen von LSG-Läuferin Mara Fladung), die zum 1. Mal an einem Wettkampf teilnahm. Sie schaffte es, in 3:59 min die 500 m-Bambinistrecke durchzulaufen und nahm stolz ihre Urkunde entgegen. Ihr Bruder Liam (M7) lief nach der tollen Zeit von 2:39 min durchs Ziel. Zum 2. Mal in Villmar startete Lisa Schoppe, das 5-jährige Töchterchen von LSG-Läuferin Friederike Schoppe. Auch sie hatte viel Spaß und gewann in 2:57 min erneut ihre Altersklassenwertung.

Schnappschuss vom 10 km-Lauf: in Front - Friederike Schoppe, die den 5 x 2 km-Rundkurs

wie ein Uhrwerk mit neuem Streckenrekord herunterspulte

und (2. v. li.) Toni da Conceição, der in neuer Bestzeit Kreismeister der M45 wurde.

Im Hauptlauf über 10 km gingen Friederike Schoppe (W45), Toni da Conceição, Peter Ringeisen (beide M45) und Harald Diehl (M50) an den Start. Auf dem vom DLV amtlich vermessenen 2 km-Rundkurs wurden gleichzeitig die Kreismeisterschaften im Straßenlauf ausgetragen. Die LSG-Athleten lieferten tolle Zeiten ab und waren wieder einmal sehr erfolgreich. LSG-Laufwunder Friederike Schoppe spulte die 5 Runden wieder wie ein Uhrwerk ab. Die 47-Jährige zeigte sich so stark wie noch nie. Im Gesamtteilnehmerfeld von 61 Läuferinnen und Läufern wurde sie Dritte. Nur zwei Männer waren schneller als sie.

„Es herrschten gute Laufbedingungen und ich konnte trotz des nicht einfachen Kurses (eckig, stellenweise etwas matschig und mit einer kleinen Schotterbaustelle) mit 37:32 min eine neue persönliche Bestzeit laufen und damit auch den Streckenrekord verbessern. Damit und mit der Platzierung (1. Frau und Kreismeisterin) bin ich natürlich super happy“, sagte sie anschließend. Sie hatte ihren eigenen Streckenrekord in Villmar um mehr als eine Minute verbessert, ebenso den LSG-Vereinsrekord und es fehlten ihr nur 3 Sekunden zum Kreisrekord, der bereits seit 18 Jahren besteht. „Den muss ich dann wohl im nächsten Jahr in Angriff nehmen, da bleiben mir die Ziele nicht aus“, schmiedete sie schon wieder Pläne für die kommende Saison.

Auch Toni da Conceição und Peter Ringeisen freuten sich über neue Bestzeiten. Toni lieferte mit 39:21 min eine starke Zeit ab - mehr als 2 Minuten schneller als beim letztjährigen Villmarer Dorflauf. So war er in der M45 nicht zu schlagen und wurde Kreismeister - ebenso wie im September über 10.000 m auf der Bahn. Ebenfalls rundum zufrieden war Peter mit seiner neuen persönlichen Bestzeit von 40:38 min. Auch er war schneller als im letzten Jahr und wurde Vizekreismeister. Harald Diehl vom LSG-Lauftreff freute sich in der M50, dass er in 49:57 min noch unter der 50 min-Marke blieb. Damit war er fast 3 Minuten schneller als 2021. Alles in allem ein toller Abschluss der diesjährigen Kreismeisterschaften.

Über Stock und über Stein - auch über Strohballen ging es für LSG-Läufer

Toni da Conceição beim Westerwaldcross in Mengerskirchen.

Vergangenen Samstag richtete der LC Mengerskirchen im Rahmen seines 20. Westerwaldcross bei sonnigem Herbstwetter neben den Kreismeisterschaften auch die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Crosslauf aus. Wie immer war der anspruchsvolle Crosslauf-Parcours auf der großen Wiese zwischen der Schule und dem Sportzentrum Mengerskirchen abgesteckt.

LSG-Läufer Toni da Conceição (M45) war im Vorfeld bereits klar, dass bei dem starken und im Schnitt 25 Jahre jüngeren Teilnehmerfeld nur ein Platz im hintersten Feld möglich war. Es galt somit für ihn, einfach nur Spaß zu haben und die tolle abwechslungsreiche Strecke über 7000 Meter zu genießen. Sechs Tage nach dem Frankfurt Marathon, bei dem er als Pacemaker unterwegs gewesen war, waren die Beine noch fit genug für eine Zeit von 30:15 min (2. M45). Damit war Toni sehr zufrieden. „Ab und zu macht so ein Cross richtig Spass. Das war halt einfach ein super gutes Teilnehmerfeld. Jung und sehr schnell. Viele haben das für die Vorbereitung der Deutschen Crosslauf-Meisterschaften genutzt, die bald stattfinden. Für mich war von der Zeit und Leistung her alles prima!“, war sein Resümee.

Nach zweijähriger Corona-bedingter Unterbrechung meldete sich am Sonntag der Mainova Frankfurt Marathon mit einem Lauf-Festival vor vielen Zuschauern eindrucksvoll zurück. Die Rahmenwettbewerbe hinzugerechnet, hatten sich über 20.000 Läufer aus 110 Nationen gemeldet. Gut 11.500 von ihnen waren Marathonläufer und damit bestätigte das Rennen seine Position als zweitgrößter deutscher Marathonlauf – so die Pressemitteilung des Veranstalters. "Es ist uns gelungen, ein schönes Comeback auf die Straßen Frankfurts und in die Festhalle zu bringen. Wir hatten viele Herausforderungen zu meistern und sind sehr glücklich über diesen Tag", sagte Renndirektor Jo Schindler. "Beim Meldeergebnis sind wir insgesamt zurück in der alten Größe. Das freut uns sehr." Das spätsommerlich warme Wetter zog über 300.000 Zuschauer an die Strecke, um die Teilnehmer anzufeuern.

Mit dabei bei diesem großen Laufevent war auch LSG-Läufer Peter Ringeisen über die Marathondistanz von 42,195 km. Er ging in der Altersklasse M45 an den Start. Bis Kilometer 15 hielt er ein tolles Anfangstempo von 4:20 min bis 4:28 min auf 1.000 m. Danach wurde er etwas langsamer, blieb aber bis zum Halbmarathon mit 4:55 min pro Kilometer weiter unter 5 min. Dann aber musste er schon kämpfen – die warmen Temperaturen zollten ihren Tribut. Der Veranstalter drückte es in seiner Pressemitteilung so aus: „Bei sehr warmen Temperaturen von rund 20 Grad im Schatten im Schlussteil des Rennens konnten fast alle Eliteläufer ihr Tempo nicht mehr halten und verloren deutlich Zeit.“ Genauso erging es auch dem 47-jährigen LSG-Läufer. Von Kilomer zu Kilometer büßte er mehr Zeit ein und blieb am Ende jeweils deutlich über 5 min pro 1.000 m. Nach 3:28:06 h und als 228. seiner Altersklasse durchlief er schließlich mit einer dennoch sehr erfreulichen Zeit die Ziellinie auf dem roten Teppich in der Frankfurter Festhalle und war zufrieden, weil er trotz allem noch unter 3:30 h geblieben war. "Wir haben einen Sommermarathon im Herbst gehabt", sagte Renndirektor Jo Schindler zu den außergewöhnlichen Wetterbedingungen.

Ab sofort gelten die Herbst-/Wintertrainingszeiten in der nachfolgenden Übersicht.

In den Herbstferien vom 24. Oktober bis zum 30. Oktober pausieren die Kleinkindergruppe (3-5 Jahre) und die Kinderleichtathletikggruppe von 6-7 Jahren. Die Schüler*innengruppe von 12-15 Jahren pausiert nur am Montag, dem 24.10. Alle anderen Gruppen trainieren weiter.

Der Lauftreff trifft sich samstags noch bis zum 29.10. um 18 Uhr. Erst ab 5.11. (nach der Umstellung auf die Winterzeit) ist die neue Trainingszeit samstags um 16 Uhr.

Friederike Schoppe ging vergangen Sonntag als eine von ca. 600 Läufer*innen beim 29. Offenbacher Mainuferlauf über die Halbmarathondistanz (21,1 km) an den Start und beeindruckte einmal mehr mit einer sehr starken Leistung. Die amtlich vermessene Strecke entlang des Mains von Offenbach in Richtung Mühlheim und wieder zurück ist größtenteils asphaltiert und durchweg flach. Teils führt sie durch Wiesen und Auen, meist mit Blick auf den Fluss. Im letzten Jahr hatte die 46-Jährige hier bei optimalen Wetterbedingungen eine neue persönliche Bestzeit und gleichzeitig einen neuen Vereinsrekord aufgestellt.

In diesem Jahr herrschte schwüles Wetter, und ab Kilometer 15 setzte immer stärker werdender Gegenwind ein. Dennoch blieb Friederike nicht weit hinter ihrer Bestzeit zurück und verteidigte ihre super Platzierung aus dem letzten Jahr. Nach eindrucksvollen 1:22:09,12 h überquerte sie als 23. des 595-köpfigen Gesamtfeldes und als Zweite der 195 weiblichen Läuferinnen die Ziellinie. Nur eine einzige Läuferin aus der Altersklasse W30 war schneller als sie. Klar, dass Friederike damit Siegerin in ihrer Altersklasse W45 wurde. Die nächste weibliche Teilnehmerin folgte erst nach weiteren 5:30 min. „Nach einer nicht gerade optimalen Vorbereitung und bei eher nicht so tollen Bedingungen (schwül, ab km 15 stärker werdender Gegenwind) bin ich mit der Zeit zufrieden und mit der Platzierung natürlich sowieso.“, war das Fazit der LSG-Läuferin.

Nach einigen schönen und anspruchsvollen Läufen in diesem Jahr sollte es für Toni da Conceicao noch ein letzter Halbmarathon (21,1 km) in 2022 werden. Die Beine sind zwar noch flott, aber keinesfalls mehr frisch. So wollte Toni dann auch nicht mehr auf Zeiten schauen. Die Wahl zwischen ambitioniertem Lauf in Offenbach oder einer anspruchsvollen Westerwälder Strecke mit ca. 260 Höhenmetern, aber ohne Fokus auf die Zeit, war somit eine leichte Entscheidung.

Das Gesamtfeld in Hachenburg mit ca. 120 Teilnehmern machte sich um 14 Uhr bei Nieselregen aber besten Temperaturen auf den Weg. Nachdem es die ersten 12,2 km zwar leicht, aber dafür stetig bergauf Richtung Aussichtsturm Gräbersberg (513 m üNN) ging - dem höchsten Punkt der Strecke - wurden die restlichen Kilometer im Tempolauf bergab Richtung Ziel absolviert. Auch hier galt es jedoch, aufmerksam zu bleiben, da die tolle und abwechslungsreiche Strecke wetterbedingt rutschig war.

Nach beachtlichen 1:30:23 h lief Toni als 12. des 118-köpfigen Gesamtfeldes und Sieger seiner Altersklasse M 45 ins Ziel - mit 12 Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten seiner Altersklasse. Ein toller Abschluss im Halbmarathon für dieses Jahr.

Aufgrund ihrer guten Leistungen im Mehrkampf wurde Milla Nierfeld vom HLV in den Landeskader Mehrkampf berufen.

Gestern fand dazu eine Feierliche Nominierung statt. Vor der Feierlichkeit wurden die Landeskader Athleten der Jahrgänge 2007/2008 noch durch einen Leistungstest unter die Lupe genommen. Dabei wurden 7 verschiedene Stationen durchlaufen, unteranderem wurde die 60 m Sprintzeiten sowie die Leistungen beim Kugelschocken gemessen.

 Milla Nierfeld nach der feierlichen Übergabe ihrer Urkunde und ihres T-Shirts im Rahmen der Berufung in den Landeskader.

Die LSG Goldies wurden Zweite beim KiLa Cup Wettkampf in Frickhofen:

(vorne v. li.) Marisol Blazquez, Lotte und Amelie Rumpf, Lu Nierfeld, Marie Sahler, (vorne v. li.) Tom Zabel und Lian Rave.  

Vergangenen Samstag fand in Frickhofen das 2. KiLa-Cup Sportfest für die U12-Kinder statt, und die LSG-Teilnehmer*innen schnitten mit großen Erfolgen ab. Mit Lu Nierfeld, Marie Sahler, Marisol Blazquez, Lotte und Amelie Rumpf, Tom Zabel und Lian Rave waren fünf Mädchen und zwei Jungen als gemischte Mannschaft am Start.

Leider war das Teilnehmerfeld mit insgesamt ca. 50 Kindern nicht so stark wie bei vergangenen Sportfesten - sicherlich auch den Kreisschülermeisterschaften eine Woche zuvor in Eschhofen geschuldet, wo sich bei kühlen Temperaturen und Regenwetter einige Kinder erkältet hatten.

 Beim 50 m Hürdensprint (v. li.): Amelie und Lotte Rumpf sowie Lu Nierfeld.

Als Disziplinen wurden dieses Mal 50 m-Sprint, 50 m Hürden, Hochsprung (mit 2 Versuchen), 2 kg-Kugelstoßen und Stadioncross angeboten. Beim Stadioncross wurden die Kinder zum Abschluss des Wettkampftages noch einmal richtig gefordert: Sie mussten bei einem mit Hindernissen (wie z. B. Treppen) und Richtungswechseln gespickten Parcours auf dem abwechslungsreichen Frickhöfer Sportgelände über ca. 800 m ihre Ausdauerfähigkeit unter Beweis stellen.

Lu Nierfeld stellte mit 1,30 m im Hochsprung eine neue persönliche Bestleistung auf. 

Die LSG-Kinder erzielten sowohl im Kugelstoßen als auch im Hochsprung das jeweils beste Mannschaftsergebnis. Über 50 m Hürden waren sie die drittbeste Gruppe. In der Endabrechnung wurde das Team „LSG Goldies“, das von Jutta Rumpf betreut wurde, Zweite der insgesamt 6 Mannschaften.

Action beim 50 m-Sprint mit (v. li.) Lian Rave, Tom Zabel, Marisol Blazquez udn Amelie Rumpf. 

Anders als bei den jüngeren Altersklassen erfolgt in der U12 auch eine Einzelwertung der Athlet*innen in jeweils allen Disziplinen sowie im Mehrkampf als Gesamtergebnis aus den Einzeldisziplinen. Herausragend präsentierte sich Lu Nierfeld. Die 11-Jährige gewann – außer im Stadioncross (hier wurde sie 3. in 3:36,1 min) – alle Einzeldisziplinen sowie den Mehrkampf. Besonders freute sie sich über ihre neue persönliche Bestleistung im Hochsprung mit hervorragenden 1,30 m. Auch über 50 m (7,9 s) und 50 m Hürden (9,7 s) zeigte sie tolle Leistungen. Tom Zabel (M10) landete fünfmal auf dem Treppchen: Er war im Kugelstoßen und im Hochsprung (1,15 m) nicht zu schlagen. Über 50 m, 50 m Hürden und im Mehrkampf wurde er 3. Amelie Rumpf (W10) freute sich riesig über 1,10 m und ihren 2. Platz im Hochsprung. Im Kugelstoßen landete sie auf Rang 3. Auch bei Marie Sahler war die Freude im Hochsprung groß: Mit 1,20 m sprang sie so hoch wie noch nie und sicherte sich hier Platz 3. Im Mehrkampf wurde sie 4. Lian Rave (M10) schaffte seine beste Platzierung im Stadioncross – in 4:04,2 min lief er als 3. ins Ziel. Marisol Blazquez (W10) gelang mit dem jeweils 4. Rang im Hochsprung (1,05 m) und im Stadioncross (3:59,5 min) die beste Platzierung. Lotte Rumpf (W11) freute sich ebenfalls über den 4. Rang als beste Platzierung mit 1,10 m im Hochsprung.

Damit sind die beiden Sportfeste für die U12, die in die KiLa-Cup-Wertung eingehen, abgeschlossen. Aktuell läuft noch bis Ende November der KiLa Cup „at home“ mit den Disziplinen 50 m, Weitsprung, Standweitsprung, Schlagwurf und 800 m, der ebenfalls in die Cup-Wertung einfließt.

Bei den deutsche Meisterschaften der Senioren in Erding vom 17. bis 18. September waren 3 LSG Senioren und Seniorinnen dabei.

Mit einer Weite von 45,38 m im Diskuswurf der W35 konnte Sabine Rumpf nicht ganz zufrieden sein. Sie verfehlte nur um 45 cm den 1. Platz, sicherte sich aber damit die silberne Medaille.

Beim Hochsprung der W55 konnte Jutta Kerth mit einer übersprungenen Höhe von 1,12 m den 3. Platz erreichen. Im Weitsprung kam Jutta dann noch mit einer Weite von 3,67 m auf den 6. Platz.

Eine neue Saisonbestleistung stellte Dieter Laux beim Kugelstoßen der M60 auf. Er kam mit einer Weite von 12,37 m auf den 4. Platz. Im Diskuswurf erreichte er dann noch mit 38,48 m den 6. Platz.

Bei den Kreiseinzelmeisterschaften der U16 bis U12 in Eschhofen konnte die LSG viele Kreismeistertitel holen. Trotz der kalten Bedingungen und zum Ende der Saison konnten noch viele gute Leistungen gezeigt.

Gleich 2 Kreismeistertitel sicherte sich Louis Kahles in der M15. Er gewann souverän mit neuer Bestzeit über 100 m mit 13,43 sec und das, obwohl es 3,7 m/s Gegenwind gab. Außerdem gewann er im Weitsprung mit 4,46 m.

Die meisten Titel konnte sich aber Milla Nierfeld in der Jugend W15 sichern. Sie gewann gleich 6 Titel. Über die 100 m gewann sie in guten 13,42 sec sowie auch über 80 m Hürden in 12,72 m. Im Hochsprung gewann sie mit 1,40 m, wobei sie nach ihrem Sprung über 1,40 m auf weitere Höhen verzichtet. Auch im Weitsprung machte Milla nur 2 Sprünge und gewann damit mit einer Weite von 4,37 m. Im Kugelstoßen überzeugte sie mit Bestleistung von 9,31 m. Und auch im Speerwurf überzeugte sie mit 22,65 m.

Einen 4. Platz erreichte Sophie Theilemann über die 100 m Sprintstrecke mit einer Zeit von 14,64 sec. Und auch im Weitsprung kam sie mit 3,71 m auf den 4. Platz.

Eine überzeugende Vorstellung zeigte auch Jayden Seck bei der M12. Er holte gleich 4 Titel. Er gewann über die 75 m in guten 10,73 m und überzeugte auch über die 60 m Hürden mit 11,10 sec. Zusätzlich gewann er im Weitsprung mit 4,26 m und über die 800 m in 2:44,50 min.

Jeweils einen Titel sicherte sich in der M12 Noah Amelung mit 1,25 m im Hochsprung sowie Felix Fliegner mit 8,33 m beim Kugelstoßen. Noah überzeugte auch noch mit einem 2. Platz im Weitsprung mit 4,09 m. Einen 3. Platz holte er sich dann noch über die 800 m mit 2:46,20 min. Im Speerwurf mit 11,80 m war er nicht zufrieden.

Bei der W13 überzeugte Polly Nierfeld mit 3 Kreismeistertitel. Sie gewann über die 60 m Hürden in 10,33 sec sowie im Weitsprung mit 4,27 m. Im Kugelstoßen gewann Polly dann noch mit 6,25 m.

Einmal komplett das Treppchen belegte Romy Rosbach bei der Jugend W12. Sie gewann im Hochsprung mit 1,15 m und kam dann im Weitsprung mit 3,57 m auf den 2. Platz. Das Treppchen komplettierte sie mit 12,00 sec über die 75 m Sprintdistanz.

Bei den kleinsten der M10 zeigte Tom Zabel im 50 m Vorlauf eine Zeit von 9,09 sec. Zusätzlich kam Tom mit einer Zeit von 3:38,88 min auf den 5. Platz über 800 m. Seine beste Platzierung sicherte er sich dann noch im Hochsprung mit einem 3. Platz bei einer Höhe von 1,05 m. Im Weitsprung kam er mit einem Sprung von 3,36 m auf den 4. Platz. Außerdem erreichte er noch mit 18,50 m im Schlagballwurf den 11. Platz.

Bei der W11 konnte Lu Nierfeld mit 2 Kreismeistertitel überzeugen. Sie gewann im Schlagballwurf mit 25,50 m sowie im Hochsprung mit einer Höhe von 1,25 m. Im Schlagballwurf überzeugten auch Marie Sahler mit 23,50 m und einem 3. Platz und Merle Fürberth mit 7,50 m und dem 6. Platz. Im Weitsprung kam Lu mit 3,92 m auf den 2. Platz. Den 8. Platz sicherte sich Marie mit 3,40 m und Merle kam mit 3,11 m auf den 12. Platz.

Beim 50 m Sprint konnte sich Lu mit 8,02 sec über die 50 m für den Endlauf qualifizieren. Merle lief dabei 8,36 sec und Marie erreichte nach 8,97 sec das Ziel. Im Final bestätigte Lu nochmal ihre Zeit und kam mit 8,01 sec auf den 2. Platz.

Bei der W10 überzeugte Emma Keinbrecht mit 8,40 sec über die 50 m und kam damit auf den 2. Platz. Zuvor erreichte sie im Vorlauf mit 8,55 sec das Final. Mira Zimmer erreichte über die 50 m nach 9,42 sec das Ziel. Auch über die 800 m sicherte sich Emma den 2. Platz. Sie erreichte nach 3:10,96 min das Ziel und verpasst so nur ganz knapp den Titel. Mira kam mit einer Zeit von 3:36,48 min auf den 5. Platz. Beim Hochsprung sprangen Platz 2 und 3 raus. Emma sprang 1,15 m und landete so vor ihrer Vereinskameraden Mira, die 1,00 m erreichte.

Im Weitsprung kam Emma mit 3,20 m auf den 7. Platz und Mira mit 3,02 m auf den 11. Platz. Einen 3. Platz sicherte sich dann noch Mira mit 17,00 m im Schlagballwurf. Emma kam dort mit 15,50 m auf den 5. Platz.

Greta Rumpf wurde aufgrung ihrer Leistung im Stabhochsprung für den Verbändekampf Hessen - Bayern - Württemberg für Hessen in Heuchelheim nominiert worden. Greta war die einzige Teilnehmerin aus dem Leichtathletikkreis Limburg-Weilburg.

Sie hat sich über die Nominierung sehr gefreut und konnte bei den 2 Übernachtungen in der Sporthalle in Heuchelheim neue Kontakte knüpfen. Sie ist im Stab dann 2,40 m gesprungen. Die 2,60m - als nächste Höhe - waren sehr knapp. Sie war zufrieden mit Ihrer Leistung, die 2 cm unter Ihrer persönlichen Bestleistung lag.

Zum 46. Mal veranstaltete der LC Mengerskirchen vergangenen Freitagabend seinen sog. Stundenlauf, bei dem man möglichst viel Strecke innerhalb einer Stunde absolvieren muss, sowie einen 10.0000 m-Lauf auf der Rundbahn. Die 10.0000 m waren in den Stundenlauf integriert und beides wurde gleichzeitig als Kreismeisterschaft gewertet. 36 Teilnehmer*innen waren am Start, darunter auch die drei LSG-Läufer*innen Yasemin Simon-Pfeiffer, Mara Fladung und Toni da Conçeicão. Die drei sind Trainingspartner*innen auf der Laufbahn und gingen auch die 10.000 m an diesem Tag gemeinsam an. 3:55 min auf 1.000 m war der ehrgeizige Richtwert, den sie sich gesetzt hatten. Obwohl es ziemlich kalt war und insbesondere der Westerwälder Wind immer wieder recht kräftig blies, spulten sie dieses Tempo konstant herunter.

© Daniel Kremer

Toni da Conçeicão (1. hinten links), Yasemin Simon-Pfeiffer (Startnr. 167) und Mara Fladung (Nr. 165)

liefen 10.000 m lang in flottem Tempo gemeinsam.

Alles lief nach Plan und so kam es zu einem tollen Erfolg des LSG-Trios. Quasi zeitgleich liefen sie nach hervorragenden 39:15 min als Siebter, Achte und Neunte des Gesamtfeldes aller Altersklassen über die Ziellinie. Fast anderthalb Minuten Vorsprung hatte Toni auf den Zweitplatzierten seiner Altersklasse M 45 und so holte er sich mit 39:15,32 min überlegen die Kreismeisterschaft über 10.000 m. „Eine 39:15 auf 10.000 m hatte ich schon länger nicht in den Beinen. Entsprechend freue ich mich, dass ich - nah an den 50 Jahren - dies noch ganz gut hinbekam. Die gute Verfassung habe ich meinen Teamkolleginnen Mara und Yasi zu verdanken, die mich in den Trainingseinheiten auf der Bahn entsprechend fordern und weiterbringen.“, berichtete der 49-Jährige anschließend.

© Daniel Kremer

Yasemin und Mara waren mit Abstand die zwei schnellsten weiblichen Teilnehmerinnen und ließen als 7. und 8. des Gesamtfeldes auch die meisten männlichen Teilnehmer hinter sich. Yasemin wurde in 39:15,50 min überlegen Kreismeisterin in der W30 und Mara mit 39:15,86 min Kreismeisterin bei den Frauen. Erst nach mehr als 2 min kam die nächste weibliche Teilnehmerin ins Ziel. Dementsprechend positiv war Maras Fazit: „Für mich war es persönliche Bestleistung und ich war MEGA glücklich. Ich bin das erste Mal im Wettkampf die 10.000 m unter den magischen 40 min gelaufen. Yasi hat für uns die Pace gemacht und wir sind quasi zeitgleich zusammen mit Toni ins Ziel gekommen. Was sehr schön war, weil wir ja auch auf der Bahn zu dritt trainieren. Außerdem sind wir alle drei Kreismeister in unserer Altersklasse geworden auf 10.000 m. Yasi dann noch auf der Stunde. Ein perfekter Abend für uns!“

Für Yasemin waren die 39:15 min nur die „Zwischenzeit“ nach 25 Runden. Sie lief als Teilnehmerin des Stundenlaufs einfach weiter und spulte noch mehr als 12 zusätzliche Runden herunter. 14.942 m war ihre Strecke nach 60 min. Damit hatte sie mehr als 900 m zusätzliche Strecke gemacht als die nächste weibliche Teilnehmerin So holte sich die 30-Jährige auch im Stundenlauf der W30 überlegen den Kreismeistertitel. „Ich war sehr zufrieden und glücklich, dass es so gut lief.“, war ihr Fazit.

Bereits zum 16. Mal richtete die LSG am vergangen Freitag ihr Bambinisportfest für Kinder im Alter von 3 bis 7 Jahren auf dem Sportplatz in Niederselters aus. Dank der tollen Vorbereitung durch die beiden Übungsleiterinnen der LSG-Kleinkindergruppe, Jutta Rumpf und Friederike Schoppe, und dank vieler Helfer lief alles „wie am Schnürchen“, so dass die Siegerehrung gerade noch im Trockenen stattfinden konnte, bevor am Freitagabend starker Regen einsetzte. Bestens für das leibliche Wohl der Kinder, ihrer Eltern, Geschwister und Großeltern sorgte Jule Sahler, die auf zahlreiche Kuchen- und Laugengebäckspenden zurückgreifen konnte.

Fast siebzig Bambini vom TV Niederselters, TV Eisenbach, TV Niederbrechen, TV Breckenheim, RSV Weyer, der TSG Oberbrechen, der LSG und einige auch ohne Vereinshintergrund nahmen mit viel Spaß und großer Begeisterung an den vier Wettspielen teil. Am stärksten waren mit 23 Teilnehmern die 5-Jährigen vertreten, mit 15 die 6-Jährigen, mit 13 die 4-Jährigen, mit 8 die 3-Jährigen und mit 7 Teilnehmern die 7-Jährigen.

LSG-Übungsleiterin Brigitte Ohde-Seidel sorgte mit einer lustigen Bewegungsreise für ein kindgerechtes Aufwärmprogramm. Danach absolvierten alle Kinder – eingeteilt in sechs Riegen – einen 30 m-Hindernissprint über altersgerechte Hindernisse (von Minihütchen bis hin zu Minihürden), Zonenweitsprung in die Weitsprunggrube, Heulerwurf (3-5-Jährige) bzw. Drehwurf mit dem Tennisring (6- und 7-Jährige) und zum Abschluss wieder den 3 Minuten-Strohhalmlauf. Hierbei ging es darum, auf einer kleinen abgesteckten Runde auf dem Rasenplatz möglichst viele Runden zu absolvieren. Für jede gelaufene Runde gab es als Belohnung einen mit Brause gefüllten Strohhalm. Die Eltern, Geschwister, Großeltern, Tanten und Onkel feuerten die kleinen Sportlerinnen und Sportler lautstark an. Direkt im Anschluss folgte die Siegerehrung, bei der jedes Kind voller Stolz eine Teilnahmeurkunde und eine Medaille entgegennahm.

Am 11. September fanden in Bad Camberg die Kreisstaffelmeisterschaften statt. Die LSG war mit vielen Staffel dabei an dem Start.

Einen souveränen Auftritt zeigte die 4x100 m Staffel der Frauen. Sie sicherte sich in der Besetzung Verena Flato, Lea Seyffert, Isa Sawetzki und Madleen Manneschmidt in guten 51,25 sec sicher den Titel. Bei der Staffel der männlichen Jugend U18 langte es knapp nicht zum Titel. Mit einer Zeit von 48,29 sec kam die LSG-Staffel in der Besetzung Merlin Böcher, Finn Walli, Adam Ort und Louis Kahles auf den 2. Platz.

Einen weiteren Titel holte sich die 4x100 m Staffel der männlichen Jugend U16. In der Besetzung Jonas Pinkel, Jan Glöckner, Jannik Lippe und Louis Kahles erreichte die Staffel nach 55,14 sec das Ziel. Zusätzlich holten sich Jonas, Jan und Jannik in der 3x1000 m Staffel der männlichen Jugend U16 mit einer Zeit von 11:48,15 min den Titel.

Auch in der weiblichen Jugend U16 holte die LSG beide Titel. Bei der 4x100 m gewann die Staffel mit Sophie Theilemann, Milla Nierfeld, Greta Rumpf und Lea Martin in 53,79 sec den Titel.

Außerdem gewann die 3x800 m Staffel mit Greta, Lea und Milla in 9:11,84 min.

Weitere Doppelerfolge gab es bei der männlichen sowie weiblichen Jugend U14. Die Jungs Noah Ammelung, Jayden Seck, Felix Fliegner und David Freitag gewannen die 4x75 m in guten 43,64 sec. Außerdem lief die 3x800 m Staffel mit Jayden, Noah und David eine Zeit von 8:49,89 min. Die Mädels Lu Nierfeld, Polly Nierfeld, Romy Rosbach und Theresa Hoyer liefen die 4x75 m in 46,24 sec. Bei der 3x800 m liefen Polly, Romy und Lu in 9:27,08 min zum Sieg.

Bei den Kindern U12 gab es von der LSG gleich 3 Staffeln. Mit einer Zeit von 33,58 sec kam die 4x50 m Staffel mit Mira Zimmer, Merle Fürberth, Marie Sahler und Emma Keinbrecht auf einen guten 3. Platz. Die 2. Staffel kam mit 34,36 sec und Lian Rave, Lea Guthmann, Annalena Jaide und Tom Zabel auf den 5. Platz. Auf den 7. Platz kam die 3. Staffel in Besetzung Eduard Milea, Pauline Reusch, Marissa Dörn und Marisol Blasquez und einer Zeit von 35,69 sec.

Bei der 3x800 m der Kinder U12 stellte die LSG sogar 4 Staffeln. Auch dort kam die 1. Staffel mit einer Zeit von 10:14,64 min und der Besetzung Tom, Mira und Emma auf den 3. Platz. Auf den 6. und 7. Platz folgten die Staffeln 2 und 3 in Besetzung Stella, Marisol und Marissa sowie Marie, Merle und Lea. Sie erreichte eine Zeit von 10:37,56 min bzw. 10:40,65 min.  Auf den 9. Platz kam dann noch die 4. Staffel mit Lian, Annalena und Eduard mit einer Zeit von 11:38,03 min.

In der jüngsten Klasse der Kinder U10 sicherte sich die LSG wieder beide Titel. Bei der 4x50 m Staffel gewannen Paul Kaiser, Bastian Müller, Philip Sahler und Marlon Schuhen mit einer Zeit von 33,71 sec. Auf einen guten 5. Platz kam dann noch die 2. Staffel mit Jacey Rave, Isabel Meuser, Bruno Ellinger und Lilly Sell in einer Zeit von 40,47 sec.

Bei der 3x800 m sicherten sich die Kinder U10 den 1. sowie 2. Platz mit Philip, Paul und Marlon bzw. Mateo, Bastian und Lilly. Die 1. Staffel gewann mit 10:06,97 min gefolgt von der 2. Staffel mit einer Zeit von 11:13,70 min. Die 3. Staffel in Besetzung Isabel, Julian und Jacey kam mit einer Zeit von 11:29,54 min auf den 4. Platz.

Am Samstag, den 10. September, fanden im Rahmen des Werfertag des TV Elz die Kreismeisterschaften im Diskus und Hammerwurf statt.

Eine sehr überzeugende Leistung zeigte Laura Siegel von der LSG. Im Hammerwurf sicherte sich Laura mit 57,59 m und Bestleistung den Kreisrekord genauso wir im Diskuswurf, wo sie auf 33,67 m kam. Im Kugelstoßen überzeugte sie mit 12,94 m.

Lukas Kremer konnte sich 2 Kreismeistertitel bei der M13 im Diskuswurf mit 20,38 m und im Hammerwurf mit 18,40 m sichern. Zusätzlich stieß er die Kugel 9,02 m weit.

In der jüngsten Klasse der M12 sicherte sich Felix Fliegner mit 23,40 m im Hammerwurf vor Jayden Seck mit 22,10 m den Titel.

Bei den Senioren sicherte sich Dieter Laux bei den Männern M60 im Diskuswurf mit 37,83 m den Titel und im Hammerwurf hatte Jürgen Willert mit 31,86 m die Nase vorne. Dort kam Dieter auf 31,14 m. Zusätzlich kam Dieter im Kugelstoßen auf 12,04 m und Jürgen auf 8,84 m.

In der M70 sicherte sich Horst Pfeifer mit 25,83 m den Titel im Diskuswurf. Im Kugelstoßen kam er auf 8,77 m.

Bei der Jugend W15 überzeugte Christina Iyamu mit dem Titel im Diskuswurf mit 29,21 m vor Milla Nierfeld, die auf 20,01 m kam. Im Hammerwurf kam Milla mit 29,12 m auf den 2. Platz. Beim Kugelstoßen überzeugte dann noch Christina Iyamu mit 10,65 m und Milla kam auf 9,06 m.

Polly Nierfeld konnte sich 2 Kreismeistertitel in der W13 sichern. Sie kam im Hammerwurf auf 35,63 m und im Diskuswurf auf 23,64 m. Außerdem erreichte Polly 6,21 m mit der Kugel.

Ben der W12 kam Lu Nierfeld mit 18,68 m im Diskuswurf auf den 2. Platz vor Romy Nierfeld mit 17,92 m und Pauline Schmidt mit 14,03 m. Im Hammerwurf erreichte Lu ebenfalls den 2. Platz mit 22,63 m vor Romy, die auf 17,19 m kam.

Bei den Seniorinnen W55 kam Jutta Kerth mit 28,38 m auf den 2. Platz.