Zum 53. Mal fand am vergangenen Samstag der GutsMuths-Rennsteiglauf statt, und wieder einmal zeigten sich Tausende von Laufbegeisterten auf den Strecken. Nach Angaben der Organisatoren hatten sich über 18.800 Läufer und Wanderer für die verschiedenen Distanzen angemeldet. Ziel aller Läufe war erneut Schmiedefeld, ein Ort mit etwa 2.000 Einwohnern in der Nähe von Suhl.
Der Rennsteiglauf, benannt nach dem Pädagogen Johann Christoph Friedrich GutsMuths, findet bereits seit 1973 statt und gilt er als der größte Landschafts- bzw. Crosslauf Europas. Die Routen verliefen weitgehend auf dem Rennsteig-Kammweg, der sich durch den Thüringer Wald zieht. Die Läufer bewegten sich dabei auf Feld- und Waldwegen durch das UNESCO-Biosphärenreservat Thüringer Wald.
In aller Frühe ging es los: Das Programm begann um 6 Uhr mit den Ultraläufern des Supermarathons (73,9 km) in Eisenach, gefolgt von den Halbmarathon-Teilnehmern in Oberhof um 7:30 Uhr. Parallel dazu fanden die Nordic-Walking-Wettbewerbe und Wanderungen ab 8:30 Uhr statt. Um 9 Uhr starteten die Marathonis in Neuhaus.

Vor ihrem Laufabenteuer beim Rennsteig-Halbmarathon mit Start in Oberhof (v. li.): Michael Fassauer, Jörg und Silke Lennartz vom LSG-Lauftreff.
Die Verpflegung entlang der Strecken folgte dem bewährten Konzept: alle fünf Kilometer standen Getränke bereit, alle zehn Kilometer auch feste Kost. Neben Riegeln und Gels gab es Brühe, Wurst‑ und Schmalzbrote sowie den traditionellen Haferschleim. Im Ziel wurden die Finisher mit Köstritzer Schwarzbier empfangen.
Über 10.000 Läufer, Nordic Walker und Wanderer gingen allein in Oberhof an den Start. Hier startete der Halbmarathon an der Rennrodelbahn auf einer Höhe von 837 m und führte über den höchsten Punkt der Strecke, den Großen Beerberg bei km 9,2, auf 974 m Höhe. Kurz unterhalb des Großen Beerberg-Gipfels erreichten die Läufer die „Plänckners Aussicht“, die ihnen einen grandiosen Blick über Südthüringen bis in die Rhön bot. Bis zum Ziel in Schmiedefeld auf 711 m ü. NN bewältigten die Teilnehmer 351 Höhenmeter bergauf und 481 m bergab.

Liefen den Rennsteig-Halbmarathon Seite an Seite: (v. re.) Jörg und Silke Lennartz.
Mehr als 6.200 Laufbegeisterte traten beim Halbmarathon an – unter ihnen Michael Fassauer, Jörg und Silke Lennartz vom Lauftreff der LSG. Michael benötigte für die 21,1 km 2:11:44 h, wurde 1888. der männlichen Teilnehmer und 184. seiner Altersklasse M55. Silke Lennartz – seit über 20 Jahren LSG-Lauftreffleiterin – und ihr Mann Jörg absolvierten den Rennsteiglauf Seite an Seite und liefen nach 2:44:51 h gemeinsam über die Ziellinie. Beide hatten krankheitsbedingt nur 5 Wochen Vorbereitungszeit gehabt. Silke belegte Platz 1.858 der weiblichen Läuferinnen und Rang 104 der W60. Jörg wurde 283. der M60 und 3.347 aller Männer.
„Freitag war geprägt von Vorbereitungen: Startnummern abholen und danach zur legendären Kloßparty in einer Dreifeldsporthalle. Essen für tausende Läufer!“, berichtete Silke beeindruckt. „Samstagmorgens war es beim Start um 7:30 Uhr in Oberhof noch sehr frisch, aber der Nebel löste sich bald in Sonnenschein auf. Die Strecke war wie erwartet sehr anspruchsvoll. Auf dem Großen Beerberg, dem höchsten Punkt des Rennsteigs, war die Strecke sogar mit Schnee ‚präpariert‘. Alles in allem war es ein tolles Lauferlebnis!“

Glückliche Gesichter im Zielbereich nach dem Halbmarathon von 21,1 km und 832 m Höhendifferenz (v. li.): Jörg und Silke Lennartz sowie Michael Fassauer mit ihren Finisher-Medaillen.
Der Niederselterser Sportplatz war am Samstag voll in Bewegung: 230 junge Athletinnen und Athleten aus 30 Vereinen nahmen am Schülermehrkampftag der LSG teil – unterstützt von etwa ebenso vielen Erwachsenen als Zuschauer und Betreuer. Am Vormittag starteten ca. 100 Nachwuchssportlerinnen in den Blockwettkämpfen für die Altersgruppen 12 bis 15 Jahre, am Nachmittag traten 130 junge Sportlerinnen in Drei- und Vierkämpfen (10 bis 15 Jahre) an. Gleichzeitig fungierte das Event als Kreismeisterschaft für Limburg-Weilburg, lockte aber auch Teilnehmer*innen aus dem Rhein-Main-Gebiet, dem Westerwald, dem Lahn-Dill-Kreis und sogar aus Trier und dem Saarland an.
Der reibungslose Ablauf war das Verdienst von über 50 Kampfrichtern, Helfern und vielen engagierten Eltern, die als Riegenführer, an den Wettkampfstätten bzw. an der Verpflegungstheke ehrenamtlich tätig waren. Sven Medenbach organisierte erneut das Wettkampfbüro und lieferte blitzschnelle Auswertungen, so dass die Siegerehrungen nur wenige Minuten nach der letzten Disziplin möglich waren. Unter Jule Sahlers Regie war auch dank einer Fülle von Kuchen- und Laugengebäckspenden den ganzen Tag über bestens für das leibliche Wohl gesorgt.


Sportlich gesehen waren viele ausgezeichnete Leistungen zu bewundern. Die insgesamt 30 LSG-Schüler*innen räumten mit 13 Kreismeistertiteln am erfolgreichsten ab. Die weiteren Titel gingen an den SC Oberlahn (7), LC Mengerskirchen (5), TuS Weilmünster (4), die TG Camberg (3), den TV Elz (2) sowie an die LG Dornburg und den TV Eschhofen (je 1).
Die Blockwettkämpfe forderten die jungen Athleten in fünf Disziplinen, darunter als Kernelemente Sprint (75 m U14, 100 m U16), Hürdenlauf (60 m U14, 80 m U16) und Weitsprung. Je nach Block kamen Kugelstoß und Diskuswurf (Block Wurf), Ballwurf und 800 m bzw. 2000 m (Lauf) oder Hochsprung und Speerwurf (Sprint/Sprung) hinzu – ein sportliches Programm, das Vielseitigkeit in vollem Umfang verlangte.

Die erfolgreichen Blockmehrkämpfer der LSG (v. li.): Maja Blohm, Amalia Meyer, Emma Keinbrecht, Marie Sahler, Lotta Herdter, Lu Nierfeld, Leonard Gindra, Amelie Rumpf, Marlon Schuhen, Aaron Martin, Philip Sahler und Paul Kaiser.
Lu Nierfeld zeigte mit 2.456 Punkten einen starken BMK Wurf, hatte sich aber mehr erhofft. Sie siegte und holte sich den Kreismeistertitel in der W15. Die beste Leistung zeigte sie mit starken 12,61 s über 80 m Hürden. Über 100 m sprintete sie 13,39 s. Im Weitsprung hatte sie auf eine Weite jenseits der 5 m gehofft, landete aber bei 4,76 m. Solide Leistungen gelangen ihr mit 8,44 m im Kugelstoßen und 25 m im Diskuswurf. Aktuell steht sie mit dieser Mehrkampfleistung auf Platz 12 in Deutschland.
Lotta Herdter gelang ein toller Blockmehrkampf (BMK) Lauf. Auch sie siegte und wurde Kreismeisterin in der W15 mit ausgezeichneten 2.329 Punkten. Alle ihre 5 Leistungen waren persönliche Bestleistungen und so war sie auch selbst sehr zufrieden. Über 100 m sprintete sie 13,86 s, über 80 m Hürden gelang ihr zum ersten Mal der 3er-Rhythmus (13,29 s) und im Weitsprung schaffte sie 4,25 m. Außerdem beeindruckte sie mit 40 m im Ballwurf (200 g) und 8:32,48 min im abschließenden 2000 m-Lauf. Lotta steht im BMK Lauf auf Platz 33 in Deutschland.

Schnappschüsse von den Blockmehrkämpfen (v. oben v. li.): Lu Nierfeld, Lotta Herdter, Marta Litzinger und Emma Keinbrecht.
Zum allerersten Mal im BMK starteten Leonard Gindra und Paul Kaiser. Leonard zeigte auf Anhieb sehr gute Leistungen und siegte im Block Sprint/Sprung der M12 (2.020 P). Er sprintete die 75 m in 11,26 s, die 60 m Hürden in 11,30 s, sprang 4,16 m weit und warf den Speer auf 18,58 m. Ganz besonders freute er sich über starke 1,44 m im Hochsprung. Mit dem Mehrkampf ist er aktuell 3. in Hessen. Paul Kaiser wurde Kreismeister im BMK Wurf der M12 (2.008 P). Besonders beeindruckte er mit 10,72 s über 75 m. Die 60 m Hürden sprintete er in 11,12 s und im Weitsprung flog er auf 4,19 m. Im Kugelstoßen erzielte er 7,79 m und im Diskuswurf 19,35 m. Paul belegt in der aktuellen Hessenstatistik mit dem Mehrkampf Platz 2.

In action beim Weitsprung (v. oben v. li.): Philip Sahler, Marlon Schuhen, Paul Kaiser und Amalia Meyer.
Mit nur einem Punkt Vorsprung (1596 P) holte sich Aaron Martin den Kreismeistertitel im BMK Wurf der M13 vor seinem Trainingspartner Philip Sahler. Philip erlebte einen sehr durchwachsenen Wettkampf, freute sich aber über seine Kugelstoßbestweite von 9,41 m. Auch Amelie Rumpf wurde mit 10 Punkten Rückstand (2.082 P) ganz knapp geschlagen Vizekreismeisterin im BMK Wurf der W14. Sie hat sich eigentlich bereits auf das Hammerwerfen spezialisiert, benötigt aber im nächsten Jahr – wenn sie erstmals bei Deutschen Schülermeisterschaften starten darf – zur Qualifikation auch eine entsprechende Leistung im BMK. Diese hätte sie erfüllt. Am besten schnitt sie mit 27,11 m im Diskuswurf ab.

Momentaufnahmen bei den Blockmehrkämpfen (v. oben v. li.): Amelie Rumpf, Maja Blohm, Leonard Gindra und Marie Sahler.
Ebenfalls Vizekreismeisterin in der W14 wurde Emma Keinbrecht im BMK Lauf (2.089 P). Dabei gelangen ihr 3 Bestleistungen: 13,83 s über 100 m, 25 m im Ballwurf und 8:48,39 min über 2000 m. Damit belegt sie im BMK Lauf Platz 6 in Hessen. Einen weiteren Vizekreismeistertitel verbuchte Marlon Schuhen im BMK Lauf der M13 (1943 P). Persönliche Bestleistungen schaffte er dabei mit 40 m im Ballwurf und 11,07 s über die 60 m Hürden. Er ist mit dem Mehrkampf derzeit sechstbester Hesse in der M13.
Hammerwerferin Marie Sahler wollte mit dem BMK Wurf in der W15 ihre Zusatznorm für die Deutschen Schülermeisterschaften erfüllen, scheiterte jedoch mit ca. 100 Punkten Rückstand. Erfreulich war wiederum ihre neue Kugelstoßbestweite von 9,15 m. Maja Blohm ging nach ihrer muskulären Verletzung im Trainingslager beim BMK Sprint/Sprung der W13 nur im Hochsprung und Speerwurf an den Start, schaffte hier aber mit tollen 1,44 m und 23,03 m zwei neue Bestleistungen.

Action auf der Laufbahn und beim Weitsprung (v. oben v. li.): Alexander Riese, Aaron Martin, Lokman Dierlmaier und Max Hundler.
Besonders erfreulich: Gemeinsam wurden Lotta Herdter, Lu Nierfeld, Amelie Rumpf, Emma Keinbrecht und Marie Sahler Kreismeisterinnen im BMK-Mannschaftswettbewerb der U16-Mädchen. Und Marlon Schuhen, Leonard Gindra, Paul Kaiser, Aaron Martin und Philip Sahler gewannen als Team in der männlichen U14.
Am Nachmittag folgten dann die Drei- und Vierkämpfe mit Sprint, Weitsprung, Schlagballwurf bzw. Hochsprung.
Ganz neu am Start für die LSG war Alexander Riese. Er absolvierte seinen allerersten Wettkampf und wurde auf Anhieb Kreismeister im Drei- und Vierkampf der M13 (75 m: 11,36 s, Weit: 3,95 m, Ball: 28,50 m, Hoch: 1,24 m).

Die erfolgreichen Drei- und Vierkämpfer der U12: (hinten v. li.) Enie Reitz, Maja Sturm, Trainerin Friederike Schoppe, Lotta Schmidt, Lara Noll, Max Hundler, Liam Fladung, Adam Dierlmaier, Leonard Sieber, Felix Isenhardt, Ben Guthmann, (vorne v. li.) Lars Gottschling, Annabelle Rumpf, Lotte de Meyer, Elin Reichwein, Mia Wehnert und Ida Hundler.
Unter 24 Mädchen der W11 setzte sich Enie Reitz als Siegerin und Kreismeisterin im Dreikampf durch (50 m: 8,00 s, Weit: 3,75 m, Ball: 27 m, 1162 P). Mit tollen Leistungen präsentierten sich hier auch Lotta Schmidt als Drittplatzierte (50 m: 8,01 s, Weit: 3,76 m, Ball: 21,50 m, 1098 P). und Maja Sturm als Fünfte (50 m: 8,25 s, Weit: 3,59 m, Ball: 20,50 m, 1036 P).
Für alle 10-Jährigen war dieser Schülermehrkampf der erste Einzelstart nach den Jahren der Teamwettbewerbe in der Kinderleichtathletik.

Schnappschüsse beim Dreikampf (v. oben v. li.): Maja Sturm, Felix Isenhardt, Ben Guthmann und Leonard Sieber.
Das größte Feld herrschte mit 30 Schülerinnen im Dreikampf der W10. Hier beeindruckte Lara Noll. Sie wurde mit nur 7 Punkten Rückstand ganz knapp geschlagen Vizekreismeisterin (50 m: 8,56 s, Weit: 3,53 m, Ball: 23 m, 1026 P). Ebenfalls mit tollen Leistungen auf dem Siegertreppchen der Kreismeisterschaft landete Lotte de Meyer als Dritte (50 m: 8,41 s, Weit: 3,36 m, Ball: 17 m, 943 P). Auch Ida Hundler blieb als Sechste unter den top ten (50 m: 9,08 s, Weit: 3,46 m, Ball: 16,50 m, 882 P). Annabelle Rumpf (717 P) und Elin Reichwein (558 P) landeten auf den Plätzen 17 und 18.

Die Siegerehrung der M10 (oben) mit Sieger Felix Isenhardt und die Siegerehrung der W11 mit Gewinnerin Enie Reitz sowie Lotta Schmidt auf Platz 3.
Max Hundler holte sich die Vizemeisterschaft im Dreikampf der M11 (50 m: 8,35 s, Weit: 3,82 m, Ball: 31,50 m, 940 P). Komplettiert wurde der LSG-Erfolg mit Platz 6 von Lars Gottschling (50 m: 8,63 s, Weit: 3,67 m, Ball: 22,50 m, 815 P) und Platz 8 durch Liam Fladung (50 m: 8,93 s, Weit: 3,25 m, Ball: 21 m, 721 P).
Auch bei den Dreikämpfen triumphierten die LSG-Schüler und -Schülerinnen als Teams: Enie Reitz, Lotta Schmidt und Maja Sturm sicherten sich den Kreismeistertitel im Mannschaftswettbewerb der Mädchen U12 und Lara Noll, Lotte de Meyer sowie Ida Hundler wurden hier Vierte. Im Dreikampf-Teamwettbewerb der Jungen U12 holten sich Max Hundler, Felix Isenhardt und Lars Gottschling die Kreisvizemeisterschaft und Leonard Sieber, Liam Fladung und Ben Guthmann den 4. Platz.

Die Siegerehrung der W10 (oben) mit Lara Noll und Lotte de Meyer auf Platz 2 und 3 und die Siegerehrung der M11 mit Kreisvizemeister Max Hundler.
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Bei der nationalen Bahneröffnung am vergangenen Samstag in Wetzlar nutzen weitere Athletinnen und Athleten von der LSG den Wettkampf zum Saisoneinstieg. Leider war der Wettkampf durch große Zeitplanverzögerungen geprägt. Dennoch konnte gute Leistungen gezeigt werden.

Eine überzeugende Darstellung zeigte Milla Nierfeld über die 100 m Hürden der weiblichen Jugend U20. Sie zeigte bis zur 5 Hürde einen klasse Lauf. Nachdem sie die 5. Hürde leicht touchierte, war der 2. Teil des Laufes etwas vorsichtig. Dennoch blieb die Zeit unter 15 Sekunden stehen. Mit 14,98 sec lief Milla ihre 2. schnellste Hürdenzeit und sicherte sich direkt im 1. Rennen die Norm für die Deutsche Meisterschaften der U20.
Über die 100 m der weiblichen Jugend U20 zeigten Milla und Pauline Stahl eine gute Vorstellung. Gleich im Vorlauf, wo leider viel Gegenwind herrschte, lief Milla mit 12,75 sec eine neue Bestleistung. Pauline blieb durch den Wind nicht locker und lief so im Vorlauf nur eine 13,10 sec.

Im Finale stand der Wind dann etwas besser und so konnte Milla ihre Bestzeit nochmal auf 12,73 sec steigern. Auch Pauline zeigte mit 12,89 sec einen guten Lauf. Bei den 200 m waren durch den langen Zeitplanverzug und den Gegenwind keine guten Zeiten für Pauline mehr drinnen. Am Ende lief sie die 200 m mit 26,99 sec eine halbe Sekunde langsamer als bei ihrem Saisoneinstieg in Friedberg.
Bei den 100 m den Frauen konnte Lea Seyffert durch Schmerzen im Oberschenkel leider nicht ihr volles Potential abrufen. Der Vorlauf war von den beiden Läufen mit 12,83 sec noch am schnellsten.
In den technischen Disziplinen Weit und Speer der weiblichen Jugend U20 konnte Sophie Köble mit 28,84 m im Speerwurf eine neue Bestleistung aufstellen. Sie steigerte sich dabei von Versuch zu Versuch und legte im letzten Versuch dann den besten Wurf in die Luft. Beim Weitsprung war sie mit 4,51 m nicht zufrieden.

Bei den Männern lief Lukas Glöckner zum Saisoneinstieg die 200 m sowie die 400 m. Über die 200 m zeigte Lukas mit 21,68 sec einen soliden Lauf, wobei er nach 30 m keinen Konkurrenten mehr bei sich hatte. Bei den 400 m wurden die 2 schnellsten leider in 2 verschiedene Läufe eingeteilt, so dass er auch dort ohne Konkurrenz laufen mussten. Dennoch zeigte er mit 48,92 sec seine 2. schnellsten Zeit.
Mit über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer war der Mehrkampftag sehr gut besucht. Bei guten Bedingungen konnten viele gute Ergebnisse erzielt werden.
Wir bedanken uns bei allen Athletinnen und Athleten sowie besonders den Kampfrichtern und Helfern. Dadurch konnte der Wettkampf sehr gut durchgezogen werden ohne jede einzelne Hilfe kann so eine Veranstaltung nicht bewältigt werden.
Die Ergebnisse finden Sie hier, sowie die KM-Wertung.
Über ladv.de gibt es auch die Möglichkeit eines Online-Urkundendruck.
Sechs LSG-Athlet*innen nutzten am letzten Wochenende das Bahneröffnungssportfest in Friedberg zum Saisonauftakt auf der Bahn. Sehr gut lief es für Lu Nierfeld (W15). Sie sprintete die 80 m Hürden in 12,72 Sekunden und war damit nicht zu schlagen. Ihr Ziel für diese Saison ist die Qualifikation zu den Deutschen Schülermeisterschaften. Hierfür fehlen ihr nur noch fünf Zehntelsekunden. Auch im Weitsprung holte sie mit 5,12 m den Tagessieg – das lag nur 7 cm unter ihrer persönlichen Bestleistung.

Lu Nierfeld (vorne) blieb über 80 m Hürden nur 5 Zehntelsekunden über der Qualifikationsnorm für die Deutschen Schülermeisterschaften.
Zweimal Bestzeit gab es für Pauline Stahl (wJU20). Über 100 m blieb sie erstmals unter 13 Sekunden. Sie siegte hier in 12,81 s und war auch über 200 m in 26,45 Sekunden siegreich und eine ganze Sekunde schneller als im Vorjahr.< /p>

Pauline Stahl stellte sowohl über 100 m als auch über 200 m neue persönliche Bestzeiten auf.
Toll in Form präsentierte sich auch Lotta Herdter (W15). In ihrem überhaupt ersten Lauf über 300 m wurde sie in 46,55 Sekunden Zweite. „Es war ein guter mutiger Lauf“, sagte ihr Trainer Thomas Laux. Über 80 m Hürden gelangen ihr die ersten beiden Abstände im 3er-Rhythmus und so wurde sie hier mit neuer Bestzeit von 14,12 s Dritte.

Schnell unterwegs über 300 m: Lotta Herdter.
Der Sieg im Weitsprung der W14 ging überraschend an Emma Keinbrecht, die sich um satte 60 Zentimeter gegenüber dem Vorjahr steigerte und mit 4,79 m nicht zu schlagen war. „Emma hat sowohl ihren Anlauf als auch den Absprung immens verbessert“, stellte ihr Trainer Thomas Laux fest. Die 80 m Hürden lief sie in 15,65 Sekunden und wurde Dritte.
Philipp Welcker (mJU20) siegte im Hochsprung mit 1,78 m und riss dabei die nächste Höhe von 1,81 m nur ganz knapp. Im Weitsprung hatte er leider große Anlaufprobleme, so dass er mit 5,85 m (4.) unter seinen Möglichkeiten blieb. Seine Trainingspartnerin Sophie Köble (wJU20) erzielte im Weitsprung mit 4,64 m (Platz 3) ebenso Bestleistung wie mit 9,03 m im Kugelstoßen (2.). Mit dem 600 Gramm schweren Speer wurde sie Vierte mit 28,82 m.
Bei der Bahneröffnung in Wehrheim ging LSG-Senior Dieter Laux (M60) an den Start und freute sich, dass ihm im Kugelstoßen die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften der Masters gelang. Er wuchtete die 5 kg-Kugel auf erfreuliche 12,25 m und siegte zudem mit dem 1 kg-Diskus mit 37,70 m.

Dieter Laux (M60) gelang im Kugelstoßen die Quali für die DM Masters.
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